Nervenflattern in Leverkusen - Dortmund profitierte

publiziert: Sonntag, 21. Apr 2002 / 19:57 Uhr

Berlin - Bayer Leverkusen offenbart im Rennen um den deutschen Meistertitel wie schon im letzten Jahr Nervenschwäche. Klaus Toppmöllers Equipe verlor in der 32. Runde gegen Werder Bremen 1:2. Der Rückstand von Dortmund (2:1 gegen Köln) beträgt nur noch zwei Punkte.

In der ausverkauften BayArena bezog Leverkusen verdientermassen die erste Niederlage nach zehn Spielen. Der 16. Saisontreffer des kräftig gebauten Brasilianers Ailton (61.) führte für Werder, bei dem Ludovic Magnin nicht eingesetzt wurde, die Entscheidung herbei. Entscheidendes zum Sieg trug auch der künftige Schalke-Torhüter Rost bei, der nach 38 Minuten einen sehr fragwürdigen, von Leverkusens Keeper Butt geschossenen Foulpenalty abwehrte. Skripnik soll bei der vorhergehenden Aktion Ballack an der Schulter zurückgehalten haben.

Dortmund profitierte mit dem mühevoll erspielten 2:1-Sieg gegen den designierten Absteiger Köln (ohne Marc Zellweger) von Leverkusens Ausrutscher. Im vollbesetzten Westfalenstadion wurde den Borussen ein imaginärer Foulpenalty zugesprochen. Jürgen Kohler hatte im gegnerischen Strafraum Kölns Verteidiger Reeb umgerissen, Schiedsrichter Fleischer entschied selbst zu Kohlers Unverständnis auf Strafstoss. Topskorer Amoroso (16 Tore) verwandelte diesen eine Minute vor Schluss. Das Team von Matthias Sammer muss in den verbleibenden zwei Partien auswärts gegen den HSV sowie zuhause gegen Werder Bremen antreten, derweil Leverkusen noch gegen Nürnberg (a) und Hertha Berlin spielt.

Auch das drittplatzierte Bayern München kann noch Meister werden. Dank dem souveränen 3:0-Sieg gegen Hertha Berlin -- Ciriaco Sforza kam abermals nicht zum Einsatz -- weisen die Bayern einen Rückstand von vier Zählern auf Leader Leverkusen auf. Die Südamerikaner Elber (82.) und Pizarro erhöhten innert einer Minute von 1:0 auf 3:0 und erhöhten ihr gemeinsames Toretotal auf insgesamt 31 Treffer. Ottmar Hitzfelds Mannschaft weist mit Partien in Wolfsburg und gegen Hansa Rostock das vermeintlich leichteste Restprogramm der drei Topteams auf.

Schalke (4.) besiegte Aufsteiger Nürnberg dank Toren von Böhme und des polnischen Captains Waldoch 2:1 und besitzt ebenfalls noch minine Titelchancen. Dagegen müssen die Franken nach der siebten Niederlagen aus den letzten acht Spielen weiter um den Ligaerhalt bangen.

Der Tabellen-16. Freiburg schöpft im Kampf gegen den Abstieg wieder Hoffnung. Der 3:1-Sieg gegen Kaiserslautern beendete einerseits die sieglose Phase der Breisgauer von zwölf Spielen und reduzierte andererseits den Rückstand auf den rettenden 15. Rang (Nürnberg) auf einen Zähler. Mönchengladbach erreichte gegen Stuttgart ohne acht verletzte Spieler, unter ihnen der Schweizer Nationalgoalie Jörg Stiel, ein 2:2. An Stiels Stelle kam der Vertragsamateur Michael Melka, ansonsten bei Borussias Reserven in der Oberliga im Einsatz, zu seinem (gelungenen) Bundesliga-Debüt.

Den schnellsten Bundesliga-Start seit 21 Jahren realisierte Wolfsburg. Nach nur sieben Minuten führten die «Wölfe» gegen Hansa Rostock dank zwei Treffern des Argentiniers Klimowicz, der im 16. Bundesligaspiel seit seiner Verpflichtung Anfang Dezember 2001 seine Tore 9 und 10 erzielte, sowie Ponte bereits 3:0. Juskowiak (37.) war für das Schlussresultat besorgt. Bei Energie Cottbus (1.1 gegen 1860 München) hütete erstmals seit 167 Spielen in der 1. und 2. Bundesliga nicht Tomislav Piplica das Tor. Anstelle des verletzten Bosniers (Handbruch) gelangte bei den Ostdeutschen der letztjährige Aachen-Keeper André Lenz zu seinem Bundesliga-Debüt.

Am Sonntag spielten:

Freiburg - Kaiserslautern 3:1 (0:0)
Dreisamstadion. -- 25 000 Zuschauer (ausverkauft). -- Tore: 47. Kobiaschwili 1:0 (Foulpenalty). 78. Sellimi 2:0. 81. Männer 3:0. 84. Klose 3:1 (Foulpenalty).-- Bemerkung: Oumar Kondé spielte bei Freiburg durch.

Borussia Mönchengladbach - VfB Stuttgart 2:2 (0:0)
Bökelberg. -- 27 000 Zuschauer. -- Tore: 48. Balakov 0:1. 68. Van Houdt 1:1. 80. Auer 2:1. 84. Dundee 2:2. -- Bemerkung: Mönchengladbach ohne Jörg Stiel (verletzt/Saisonende).

Am Samstag spielten:

Bayer Leverkusen - Werder Bremen 1:2 (1:1)
BayArena. -- 22 500 Zuschauer (ausverkauft). -- Tore: 5. Lisztes 0:1. 32. Zé Roberto 1:1. 61. Ailton 1:2. -- Bemerkung: 38. Rost (Bremen) wehrt Foulpenalty von Butt ab. Ludovic Magnin bei Bremen nicht eingesetzt.

Borussia Dortmund - 1. FC Köln 2:1 (1:0)
Westfalenstadion. -- 68 600 Zuschauer (ausverkauft). -- Tore: 21. Rosicky 1:0. 56. Lottner 1:1. 88. Amoroso 2:1 (Foulpenalty). -- Bemerkung: Marc Zellweger bei Köln nicht eingesetzt.

Bayern München - Hertha Berlin 3:0 (0:0)
Olympiastadion. -- 63 000 Zuschauer (ausverkauft). -- Tore: 67. Hartmann 1:0 (Eigentor). 82. Elber 2:0. 83. Pizarro 3:0. -- Bemerkungen: 34. Rote Karte gegen van Burik (Hertha/Reklamieren). Ciriaco Sforza bei Bayern nicht eingesetzt.

Schalke - Nürnberg 2:1 (0:0)
Auf Schalke. -- 60 683 Zuschauer (ausverkauft). -- Tore: 54. Böhme 1:0. 62. Krzynowek 1:1. 65. Waldoch 2:1.

Energie Cottbus - 1860 München 1:1 (0:0)
Stadion der Freundschaft. -- 15 500 Zuschauer. -- Tore: 68. Hujdurovic 0:1 (Eigentor). 81. Helbig 1:1.

Wolfsburg - Hansa Rostock 4:0 (4:0)
VfL-Stadion. -- 12 650 Zuschauer. -- Tore: 4. Klimowicz 1:0. 5. Klimowicz 2:0. 7. Ponte 3:0. 37. Juskowiak 4:0.

(kil/sda)

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