Neue Pässe: Standorte der Erfassungszentren unklar

publiziert: Montag, 18. Mai 2009 / 13:23 Uhr

Bern - Wo die Erfassungszentren für die Daten im neuen biometrischen Pass zu stehen kommen, ist in vielen Kantonen einen Tag nach der knappen Annahme unklar. Die Geräte für Erfassung, Verarbeitung und Kontrolle der Daten liefert die Firma Siemens Schweiz.

Das Mitbringen eines klassischen «Passfötelis» ist nicht mehr unbedingt nötig.
Das Mitbringen eines klassischen «Passfötelis» ist nicht mehr unbedingt nötig.
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Guido Balmer, Mediensprecher im Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD), erklärte, die Erfassungsgeräte samt dazugehöriger Systemplattform seien gemäss den WTO-Richtlinien international ausgeschrieben worden.

Siemens Schweiz erhielt den Zuschlag und liefert die Geräte für rund 24 Millionen Franken, wie dem schweizerischen Handelsamtsblatt zu entnehmen ist. Es handelt sich namentlich um Kameras für die digitale Erfassung des Gesichtsbilds und einen Scanner für die Fingerabdrücke, sagte Balmer. Ende Sommer beginnen die ersten Feldtests.

Mit der biometrischen Gesichtsbilderfassung ist das Mitbringen eines klassischen «Passfötelis» nicht mehr unbedingt nötig, wie Balmer vom EJPD erklärte. Der Bundesrat habe es den Kantonen anheimgestellt, ob sie mitgebrachte, etwa von einem Berufsfotografen oder am Automaten geschossene Bilder weiterhin zulassen wollen. Das sei eine Frage des Aufwands.

Noch nicht alle Kantone haben entschieden, an welchen Standorten sie die Erfassungszentren für die biometrischen Daten einrichten. Sie hätten auf die Referendumsabstimmung vom Sonntag gewartet, erklärte Balmer. Recht weit mit der Planung sind bereits die Kantone Bern, Zürich, Graubünden, Aargau, Luzern und Zug.

(fest/sda)

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natürlich
Papa Staat hat nun ein Instrument mehr uns auf die Finger zu schauen..

Genau aus diesem Grund habe ich gegen den biometrischen Pass gestimmt
Schengen ist da nur ein Argument.. um für den achso sicheren Pass zu voten..

und jetzt sind die nicht mal im Stande zu definieren wo die zentralen Daten gelagert werden.. kopschüttel typisch Bundesbern halt
Missbrauch der zentralen Datenbank
Es ist wohl klar dass diese Zentraledatenbank früher oder später von irgendeiner schweizerischen Amtsstelle missbraucht wird, das ist nur eine Frage der Zeit. Da braucht man sich nur zu erinnern an die Fichtenaffäre. Ich traue unserem Staat keinen Millimeter mehr in diesem Punkt, wenn er könnte wie er wollte, währe „Big Brother watching you“ längst Realität… oder ist er es schon?
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