Neuen Massnahmen gegen Drogenkriminalität in Mexiko

publiziert: Mittwoch, 1. Okt 2008 / 09:31 Uhr

Mexiko-Stadt - Mexikos Präsident Felipe Calderón hat neue Massnahmen zur Bekämpfung der Banden- und Drogenkriminalität angekündigt. Eine Gesetzesreform soll eine engere Zusammenarbeit zwischen örtlicher und Bundespolizei ermöglichen.

Felipe Calderón will die Qualität der Polizeiarbeit überprüfen.
Felipe Calderón will die Qualität der Polizeiarbeit überprüfen.
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Ausserdem soll die Polizeiarbeit einer landesweiten Qualitätskontrolle unterzogen werden.

Calderón räumte ein, dass es «Verschwörungen zwischen Kriminellen und einigen Polizeibehörden» gebe.

Mexiko wird seit Jahren von einem blutigen Krieg zwischen Drogenkartellen heimgesucht, in dem allein in diesem Jahr bereits 3000 Menschen getötet wurden.

Massnahmen ohne Erfolg

Die Regierung hatte bereits mehrfach Massnahmen gegen die Drogenkriminalität verkündet, bislang allerdings ohne Erfolg.

Im Rahmen des Anti-Drogen-Kampfes sind an den besonders betroffenen Orten des Landes, vor allem Norden, insgesamt 36'000 Sicherheitskräfte im Einsatz, die meisten davon Soldaten.

(bert/sda)

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