Nationalratskommission
Neuer Anlauf zu Managed Care
publiziert: Freitag, 8. Nov 2013 / 16:16 Uhr
Förderung von innovativen Entwicklungen. (Symbolbild)
Förderung von innovativen Entwicklungen. (Symbolbild)

Bern - Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) will einen neuen Anlauf nehmen zur Förderung der integrierten Versorgungsnetze. Dabei soll aber das Nein des Volks zu Managed Care vom Juni 2012 berücksichtigt werden.

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Mit 20 Stimmen zu einer Stimme bei drei Enthaltungen hat die SGK einer parlamentarischen Initiative Folge gegeben, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten.

Stimmt die ständerätliche Schwesterkommission zu, kann die Nationalratskommission eine Gesetzesvorlage ausarbeiten. Das Ziel sei es, den unbestrittenen innovativen Entwicklungen eine bessere gesetzliche Grundlage zu geben, hält die Kommission fest.

Mit 11 zu 6 Stimmen bei 4 Enthaltungen gab die SGK ausserdem einer parlamentarischen Initiative Folge, die verlangt, dass im Rahmen der sozialen Krankenversicherung Spitäler die Differenz zwischen Tarifen und effektiven Kosten - also den Gewinn - frei verwenden können.

Heute würden kosteneffiziente Spitäler bestraft, argumentiert Initiantin Ruth Humbel (CVP/AG). Ein effizient arbeitendes Spital sollte auch Überschüsse machen und reinvestieren dürfen.

Kein Entzug für Asylanten

Abgelehnt hat die Kommission eine parlamentarische Initiative von Lukas Reimann (SVP/SG). Er will die Grundversicherungspflicht für Sans-Papiers, abgewiesene Asylbewerber sowie Asylbewerber mit Nichteintretensentscheid aufheben. Die Mehrheit fand, die geltende Regel sei im Interesse der individuellen und öffentlichen Gesundheit die beste.

(bert/sda)

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santésuisse ist ernüchtert über den Ausgang der Managed-Care-Vorlage.
Managed Care
so oder so bin ich für die Einheitskasse! Und Managed Care lohnt sich ev. für die, die selten krank sind. Ist man chronisch krank, die Immunschwäche inbegriffen , muss man stets zum Hausarzt, der Hausärztin, eine Verfügung holen, wenn dieser, diese nicht weiter helfen können, es einen Spezialisten braucht. Und dieser kurze Besuch kostet! So spart man nichts ein, auch die Krankenkassen nicht.
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