Neuer IOC-Präsident wird in Buenos Aires bestimmt

publiziert: Donnerstag, 11. Feb 2010 / 12:16 Uhr

Der nächste Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wird 2013 in Buenos Aires gewählt. Dies entschied das IOC auf seiner Session in Vancouver.

Buenos Aires setzte sich mit 58:31 Stimmen durch. (Symbolbild)
Buenos Aires setzte sich mit 58:31 Stimmen durch. (Symbolbild)
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Argentiniens Hauptstadt setzte sich mit 58:31 Stimmen gegen Malaysias Metropole Kuala Lumpur durch. Der amtierende IOC-Präsident Jacques Rogge (Be) darf gemäss der Amtszeitbeschränkung in den IOC-Statuten 2013 nach insgesamt 12 Amtsjahren nicht mehr antreten.

Nanjing Gastgeber der IOC-Jugendspiele 2014

Die chinesische Stadt Nanjing ist 2014 Gastgeber der 3. Olympischen Jugendspiele. In der IOC-Session in Vancouver setzte sich Nanjing am Mittwoch mit 47 Stimmen gegen den polnischen Kandidaten Posen durch. Die ersten Sommer-Jugendspiele finden im August dieses Jahres in Singapur statt, die ersten Winterspiele 2012 in Innsbruck.

IOC verschärft Kampf gegen Doping

Die IOC-Session hat in Vancouver weiter beschlossen, den Kampf gegen Doping zu verschärfen. Künftig soll bei Doping-Vergehen auch die Entourage der positiv getesteten Athleten gesperrt werden. Deshalb soll jeder Sportler zu Beginn einer Saison eine Vereinbarung unterschreiben, in der er seinen Arzt, seinen Betreuer und seinen Manager offenbart. Zur Kontrolle des Athleten-Umfelds rief das IOC eine Kommission ins Leben, die gegen die Hintermänner vorgehen soll.

«Wir müssen noch mehr auf das Umfeld der Athleten schauen, denn da passiert es», sagte der deutsche IOC-Vizepräsident Thomas Bach. Das genaue Erfassen aller Daten soll dem IOC das Vorgehen gegen Pharma-Betrüger, Doping-Systeme und -Netzwerke erleichtern, da die Fäden in vielen Fällen beim gleichen Strippenzieher zusammenlaufen. Die IOC-Massnahme steht im Einklang mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), die den Einbezug des Athleten-Umfeldes ebenfalls als wichtiges Instrument betrachtet.

Kampf den illegalen Wetten

Auch das Problem illegaler Wetten will das IOC intensiver angehen. «Die illegalen Wetten sind für den Sport genauso schädlich wie Doping», erklärte Präsident Rogge. Ähnlich wie der Fussball-Weltverband FIFA wollen die Olympier mit Hilfe eines Frühwarnsystems und der Zusammenarbeit mit Interpol die Korruption eindämmen.

Finanziell steht es ums IOC gut. Trotz der weltweiten Finanzkrise seien die IOC-Rücklagen Ende 2009 auf 466 Millionen Dollar gestiegen, sagte Rogge. Ende 2008 waren es «nur» 422 Millionen Dollar gewesen. Ziel sei, möglichst schnell auf eine halbe Milliarde zu kommen, damit notfalls auch ausgefallene Spiele aufgefangen werden könnten.

(pad/Si)

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