Neuer Telekom-Satellit im All

publiziert: Sonntag, 18. Jul 2004 / 16:38 Uhr

Nachdem der Start mehrfach verschoden worden war, hat eine Ariane-5-Trägerrakete den bisher grössten Telekommunikationssatelliten Anik-F2 in seine Umlaufbahn gebracht.

Die Ariane-5-Rakete startete am Sonntagmorgen planmässig um 02.44 Uhr MEZ.
Die Ariane-5-Rakete startete am Sonntagmorgen planmässig um 02.44 Uhr MEZ.
Eine europäische Ariane-5-Trägerrakete hat in der Nacht auf Sonntag den weltgrössten Kommunikationssatelliten in seine Umlaufbahn gebracht.

Der Abflug vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana erfolgte planmässig um 02.44 Uhr (MESZ), wie die Betreibergesellschaft Arianespace in Evry bei Paris mitteilte.

Eine knappe halbe Stunde später setzte die Trägerrakete in 6000 Kilometer Höhe den fast sechs Tonnen schweren kanadischen Satelliten Anik-F2 aus. Er soll in seiner geostationären Position 15 Jahre lang Hochgeschwindigkeitsverbindungen ins Internet und andere digitale Telekom-Dienstleistungen über Nordamerika sicherstellen.

Start verschoben

Wegen technischer Probleme und schlechten Wetters war der Start in den vergangenen Tagen drei Mal verschoben worden.

Es war der zweite Flug einer Ariane-5-Trägerrakete im laufenden Jahr. Wie Arianespace-Chef Jean-Yves Le Gall der Nachhrichtenagentur AFP sagte, ist der nächste Start einer noch leistungsstärkere Version der Ariane-5-Rakete für kommenden Oktober geplant.

Die Ariane-5 ECA mit einer Tragekraft von bis zu zehn Tonnen soll dann den Telekom-Satelliten XTAR, ein gemeinsames Produkt von USA und Spanien, ins All befördern.

Erste 5-ECA gesprengt

Die erste Ariane-5-ECA war im Dezember 2002 bei ihrem Jungfernflug wegen technischer Probleme gesprengt worden. Für Dezember 2004 ist ein weiterer ECA-Start mit dem ersten Nachschub-Transporter ATV (Automated Transfer Vehicle) zur Internationalen Raumstation ISS vorgesehen.

Nach drei Verlustjahren 2000 bis 2002 schrieb Arianespace 2003 mit einem Gewinn von 9,2 Millionen Euro schwarze Zahlen. In den Auftragsbüchern des Unternehmenes stehen laut Le Gall derzeit 33 Satelliten-Transporte im Umfang von mehr als drei Milliarden Euro.

(bsk/teltarif.ch)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die wichtigste malariaübertragende Mückenart in Afrika südlich der Sahara wurde genetisch verändert: Anopheles gambiae.
Die wichtigste malariaübertragende Mückenart in Afrika ...
Wissenschaftler haben Stechmücken entwickelt, die das Wachstum von Malaria verursachenden Parasiten in ihrem Darm verlangsamen und so die Übertragung von Malaria auf den Menschen verhindern. mehr lesen 
Ein internationales Forschungsteam um den Drohnenexperten Mirko Kovac von der Empa und vom «Imperial College London» hat sich Bienen zum Vorbild genommen, um einen Schwarm kooperativer Drohnen zu entwickeln. mehr lesen  
Ein Empa-Forscherteam hat eine durch Wasser aktivierbare Einweg-Batterie aus Papier entwickelt. Damit liesse sich eine breite Palette ... mehr lesen  
Die Papierbatterie besteht aus zwei in Reihe geschalteten elektrochemischen Zellen an den beiden Enden des Papierstreifens, die durch eine Wasserbarriere (zwischen den Buchstaben «m» und «p») getrennt sind.
Spannende Aufgabe: Empa-Expertin Barbara Lothenbach wird das Projekt leiten.
Die Zementindustrie emittiert grosse Mengen von klimaschädlichem Kohlendioxid - doch alternative Bindemittel auf der Basis von Magnesiumcarbonat könnten CO2 sogar binden. Beton als Kohlenstoffsenke? Ein ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 9°C 12°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 10°C 12°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen wechselnd bewölkt
St. Gallen 8°C 10°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen wolkig, aber kaum Regen
Bern 9°C 12°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Luzern 10°C 13°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Genf 9°C 14°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Lugano 11°C 18°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen anhaltender Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten