Neues vom Diktator: Grenzen lockern, Atomwaffen startklar

publiziert: Montag, 17. Aug 2009 / 07:41 Uhr

Seoul - Nordkorea sendet widersprüchliche Signale: Das kommunistische Regime in Pjöngjang will einerseits seine Grenzen wieder etwas durchlässiger machen. Zugleich droht Nordkorea dem Süden mit seinen Atomwaffen und versetzte seine Truppen und Bevölkerung in Alarmbereitschaft.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il stimmt der Wiederaufnahme von Besuchen aus dem Süden zu.
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Anlass ist ein gemeinsames Manöver von südkoreanischen und US-Streitkräften im Nachbarland. Das Manöver sei eine «ernsthafte Bedrohung» des Friedens und Auftakt für eine Invasion, berichteten die staatlichen Medien unter Berufung auf das militärische Oberkommando Pjöngjangs. Bei der «geringsten militärischen Provokation» werde Nordkorea mit Atomwaffen zurückschlagen.

Die Regierung in Pjöngjang willigte dennoch ein, dass die Grenze für Touristen aus Südkorea wieder geöffnet wird. Zudem würden mehr Familientreffen erlaubt, hiess es in einer von der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA verbreiteten Erklärung. Gleichzeitig sollten die Grenzkontrollen entschärft werden.

Familientreffen Anfang Oktober wieder erlaubt

Die Erklärung wurde nach dem Treffen der Chefin des südkoreanischen Hyundai-Konzerns, Hyun Chung-Eun, vom Sonntag mit Nordkoreas Staatsoberhaupt Kim Jong Il veröffentlicht. Die Touristen-Besuche waren seit Juli 2008 unterbrochen. Treffen von Familien, die seit dem Korea-Krieg getrennt sind, sollten Anfang Oktober wieder erlaubt werden.

Die beiden Koreas befinden sich de facto noch immer im Krieg. An der schwer bewachten Grenze stehen sich mehr als eine Million Soldaten gegenüber. Eine von Landminen durchzogene demilitarisierte Zone trennt beide Länder seit dem Korea-Krieg, der 1953 nur mit einem Waffenstillstandsabkommen beendet wurde.

(tri/sda)

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