Nicaragua wählt neuen Präsidenten

publiziert: Sonntag, 5. Nov 2006 / 16:47 Uhr

Managua - In Nicaragua ist ein neuer Präsident und ein neues Parlament gewählt worden.

Der frühere Staatschef Daniel Ortega will es nochmals wissen.
Der frühere Staatschef Daniel Ortega will es nochmals wissen.
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Der frühere Staatschef Daniel Ortega galt als aussichtsreichster Kandidat der ersten Wahlrunde. Es wird aber mit Stichwahlen gerechnet.

Experten gehen davon aus, dass die Entscheidung zwischen dem Führer der linken Nationalen Sandinistischen Befreiungsfront (FSLN), Ortega, und dem Konservativen Eduardo Montealegre von der Liberalen Nationalen Allianz (ALN) fallen wird.

Für den Sieg in der ersten Runde sind 35 Prozent der Stimmen mit einem Vorsprung von fünf Punkten vor dem Zweitplatzierten oder 40 Prozent erforderlich.

Beobachter rechnen aber mit einer Stichwahl. Dann könnte Bankier Montealegre das Rennen machen, weil er dann die Stimmen des gesamten bürgerlichen Lagers auf sich vereinen dürfte.

3,6 Millionen Wahlberechtigte

Die 3,6 Millionen Wahlberechtigten müssen entscheiden, ob das verarmte mittelamerikanische Land mit den Sandinisten einen Linksruck vollziehen wird, oder ob es mit einer konservativen Führung des Weg zur Demokratie fortsetzen wird. Der heute 60-jährige Ortega hatte das Land von 1979 bis 1990 regiert.

Zur Wahl stehen auch der Vize-Präsident, die 90 Abgeordneten des Parlaments und 20 Abgeordnete Nicaraguas des regionalen Parlaments der Staaten Mittelamerikas (Parlacen).

Tausende von Soldaten der nicaraguanischen Armee wurden abgestellt, um die Sicherheit bei den Wahlen zu garantieren. Die Wahllokale sollten um 18 Uhr Ortszeit (Montag 1 Uhr MEZ) schliessen.

Erste Ergebnisse der von rund 1000 internationalen Beobachtern - darunter der frühere US-Präsident Jimmy Carter - überwachten Wahl werden am Montag erwartet.

(smw/sda)

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