Noch keine Entscheidung in Mazedonien
publiziert: Sonntag, 22. Mrz 2009 / 09:01 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 22. Mrz 2009 / 23:35 Uhr

Skopje - In Mazedonien ist die erste Runde der Wahl des mazedonischen Präsidenten ohne die befürchteten gewalttätigen Zwischenfälle abgelaufen. Laut Wahlbeobachtern gab es lediglich kleinere Regelverstösse gegeben, die sich nicht auf das Gesamtergebnis auswirkten.

Die Umfragen zeigen Georgi Ivanov klar in Front.
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«Die Wahlen haben in einer guten Atmosphäre ohne Zwischenfälle und ohne grössere Unregelmässigkeiten stattgefunden», sagte der Leiter der Wahlkommission, Aleksandar Novkovski.

Die Wahlbeteiligung lag offenbar über den erforderlichen 50 Prozent, erste Ergebnisse werden in der Nacht erwartet. Gerechnet wird mit einem klaren Sieg Georgi Ivanovs von den regierenden Konservativen.

Da aber im ersten Wahlgang vermutlich keiner der sieben Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erlangen wird, ist für den 5. April eine Stichwahl angesetzt. Dafür dürfte nach Umfragen vor der Wahl der Albaner Imer Selami Ivanovs Gegner sein. Präsident Branko Crvenkovski trat nicht mehr an.

Test für EU-Beitritt

Die Abstimmung galt als Test für die demokratische Reife des Landes. Ein weitgehend reibungsloser Verlauf - es waren rund 8500 Polizisten im Einsatz - ist eine der Voraussetzungen für die weitere Annäherung an die EU. Die ehemalige jugoslawische Teilrepublik, seit 1991 unabhängig, hat seit 2005 den Status eines EU-Beitrittskandidaten.

In Mazedonien leben 2,1 Millionen Menschen. Knapp 30 Prozent von ihnen sind Albaner, die grosse Mehrheit stellen die slawischen Mazedonier. 2001 war es zwischen den beiden Volksgruppen zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen gekommen, die durch EU-Vermittlung mit einer Aufwertung der Albaner-Rechte beigelegt wurde.

(bert/sda)

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