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Noch keine Frühlingsgefühle in Zürich

publiziert: Mittwoch, 22. Mrz 2006 / 00:00 Uhr

Trotz kalendarischem Frühlingsanfang ist der Winter in der Schweiz noch präsent.

Krassimir Balakov glaubt weiter an eine Steigerung.
Krassimir Balakov glaubt weiter an eine Steigerung.
Wie in der Natur gibt es auch bei den Zürcher Super-League-Vereinen noch kein Frühlingserwachen; spielerisch (FCZ) und resultatmässig (GC) blieben beide Klubs bisher weit unter den Erwartungen.

Besserung erhofft man sich in beiden Lagern in der 25. Runde vom Mittwoch. Der FC Zürich trifft zuhause auf Neuchâtel Xamax, gegen das man im Herbst acht Tore erzielte.

Und die Grasshoppers treten beim FC Thun an, den die Zürcher als letzte Equipe zu schlagen vermochten (2:0 am 6. November 2005) und den sie in den letzten fünf Partien viermal besiegten.

FCZ ohne schönes Spiel

1:1, 3:0, 1:0, 1:0, 1:1, keine Niederlage im neuen Jahr, den Rückstand auf Basel auf vier (Verlust-)Punkte verkürzt und somit theoretisch so nahe am Meistertitel wie seit 25 Jahren nicht mehr: im und um den FC Zürich müsste eigentlich grosse Euphorie herrschen.

Doch Trainer Lucien Favre ist derzeit nicht zufrieden. Zum Einen liegt dem Romand das sang- und klanglose Ausscheiden im Cup gegen YB (1:4) auf dem Magen, zum Anderen missfällt dem «Gourmet» die Qualität im Spiel seiner Mannschaft.

Favre ist zwar bemüht, das Positive in den Auftritten seiner Mannschaft zu sehen und sprach deshalb am vergangenen Sonntag nach dem 1:1 gegen den Vorletzten Aarau von einer guten Leistung.

Favre sagte aber auch, dass der FCZ wegen des Abganges von Mihai Tararache schwächer geworden sei. «Alle Spitzenvereine haben sich im Winter verstärkt, nur wir haben den Chef im Mittelfeld verloren.»

Margairaz noch nicht in Form

Xavier Margairaz, der sich im letzten Frühjahr brillant in den Fokus gespielt hatte und zu Recht auf einen Platz im Nationalteam aspirierte, ist als Tararache-Ersatz im defensiven Mittelfeld neben Blerim Dzemaili (noch) keine valable Lösung.

Das Talent aus der Romandie hat offenkundig Qualitäten für eine Position weiter vorne im Mittelfeld (oder auf der Seite). Die seit der Winterpause in der Offensive aufgetretenen Probleme will Favre jedoch nicht (nur) mit dem früheren Xamaxien in Verbindung bringen. «Vom gesamten Mittelfeld kommt zu wenig. Wir spielen ohne Druck und ohne Tempo.»

Beobachter sind vor allem über das übertriebene Kurzpass-Spiel im Ensemble des Stadtklubs verärgert. Diese Art hat im Herbst Fans begeistert und Gegner verwirrt. Derzeit ist sie auf den holprigen und vom Winter gezeichneten Plätzen einzig ein Hindernis für den FCZ auf dem Weg zum gegnerischen Tor.

GC ohne positive Resultate

Während der FCZ immerhin schon einige Punkte holte, stimmen bei den Grasshoppers nicht einmal die Resultate. Noch immer wartet der neue Trainer Krassimir Balakov auf den ersten Sieg in der Super League.

Erklären kann oder will der Bulgare die Baisse seiner Equipe nicht und flüchtete sich in Platitüden wie «wir müssen versuchen, diese Phase so schnell wie möglich zu beenden» oder «die Mannschaft war gegen Yverdon (1:1 - Red.) nicht präsent genug».

Zumindest waren die Zürcher in den bisherigen Spielen unter Balakov nicht während der gesamten 90 Minuten für mehr Punkte gut genug. Gegen Xamax (1:1) steigerten sie sich nach schlechtem Start; gegen Yverdon war der Auftakt gelungen, aber die Fortsetzung grässlich.

Erstaunen können die Schwankungen in den Leistungen nicht. Noch fehlt dem Team die Abstimmung für eine ansprechende Konstanz. Im Mittelfeld wurden zuletzt im Vergleich zum Herbst und nach dem Abgang von Ricardo Cabanas drei von vier Positionen neu oder anders besetzt.

Automatismen verbessern

Gerardo Seoane, der am Mittwoch gegen Thun allerdings gesperrt ist, agiert nun vor der Abwehr, nachdem er die komplette Vorrunde verpasste. Michel Renggli wich dafür auf die rechte Seite aus, und in einer zentralen, offensiven Position spielte in den letzten beiden Partien der Brasilianer Leandro.

Balakov hofft, dank des gedrängten Spielplans die Automatismen verbessern zu können. «In den englischen Wochen haben wir die Gelegenheit, uns zu finden und endlich den ersten Sieg zu realisieren.»

Die Hoffnung hat der Bulgare längst nicht aufgegeben. «Ich bin nicht der Trainer, der den Kopf hängen lässt. Und dies will ich auch meiner Mannschaft vermitteln.»

(rr/Si)

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