Nordirlandgespräche ins Stocken geraten

publiziert: Samstag, 18. Sep 2004 / 08:06 Uhr

Leeds Castle - Bei den Nordirland-Gesprächen hat es entgegen erster Anzeichen auch am zweiten Tag keinen Durchbruch gegeben. Der DUP-Abgeordnete Gregory Campbell sagte, in vielen Bereichen habe es keine Fortschritte gegeben.

Blair wollte eine Auflösung der IRA erreichen.
Blair wollte eine Auflösung der IRA erreichen.
Der Parteivize von Sinn Fein, Pat Doherty sagte, er bleibe zwar allgemein optimistisch, doch gehe es in den Gesprächen nicht darum, die Grundlagen des Karfreitagsabkommens aufzugeben.

Sowohl die protestantische Democratic Unionist Party (DUP) wie auch die katholische Sinn-Fein-Partei kündigten an, bei wesentlichen Streitpunkten zur Wiederherstellung der Allparteienregierung nicht nachgeben zu wollen.

Der britische Regierungschef Tony Blair und sein irischer Kollege Bertie Ahern hatten vor allem versucht, die Sinn Fein zu einer Auflösung der katholischen Untergrundorganisation Irisch-Republikanische Armee (IRA) zu bewegen.

DUP-Vertreter Campbell sagte, eine Entwaffnungserklärung der IRA reiche nicht aus. Wir wollen mehr als eine Bekundigung sehen. Wir wollen, dass alle Waffen verschwinden. Zugleich erklärte er die Bereitschaft seiner Partei, mit Sinn Fein und jeder anderen demokratischen Partei eine Regierung zu bilden.

Ein Sprecher der irischen Regierung sagte, die Konfliktparteien in Leeds Castle führten sehr gute Gespräche. Vor dem für Samstagmittag geplanten Abschluss der Gespräche würden sich die Beteiligten jedoch nicht zu einem möglichen Abkommen äussern.

Ziel der noch bis Samstag dauernden dreitägigen Gespräche ist die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit zwischen den nordirischen Katholiken und Protestanten auf Regierungsebene. Die Allparteienregierung war vor zwei Jahren auseinandergebrochen und wieder unter britische Direktverwaltung gekommen.

(rr/sda)

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