Nordkorea weiter auf Konfrontation mit USA
publiziert: Freitag, 13. Dez 2002 / 16:23 Uhr

Seoul - Im Streit um sein Atomprogramm geht Nordkorea weiter auf Konfrontation mit den USA: Pjöngjang forderte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) auf, alle Überwachungskameras und Siegelmarken von Atomanlagen in Nordkorea zu entfernen.

In dem Schreiben an die in Wien ansässige IAEA bekräftigte die Führung des stalinistischen Landes zudem ihre Entscheidung zur sofortigen Wiederaufnahme des Atomprogramms.

IAEA-Chef Mohammed el Baradei forderte Nordkorea umgehend auf, in dieser gespannten Lage zurückhaltend und nicht einseitig zu handeln. Das Überwachungssystem müsse bestehen bleiben, betonte Baradei.

Das kommunistische Land hatte zuvor angekündigt, umgehend einen Atomreaktor wieder in Betrieb zu nehmen, der 1994 stillgelegt worden war. Nordkorea hatte sich damals in einem Vertrag mit den USA zur Stilllegung verpflichtet und im Gegenzug kostenlose Heizöllieferungen erhalten.

Nordkorea begründete die Inbetriebnahme des Reaktors mit dem gestiegenen Bedarf an Elektrizität, nachdem die USA die Heizöllieferungen an Nordkorea gestoppt hatten.

Damit reagierten die USA auf das angebliche Eingeständnis Nordkoreas, ein geheimes Atomwaffenprogramm zu betreiben. Nordkorea hatte sich in dem Rahmenabkommen von 1994 verpflichtet, das Programm einzustellen.

Russland reagierte mit Besorgnis auf die Ankündigung seines Nachbarn Nordkorea, das umstrittene Atomprogramm auf Plutonium-Basis wieder aufzunehmen.

Die Erklärung Nordkoreas sei mit tiefer Beunruhigung aufgenommen worden, teilte ein Sprecher des russischen Aussenministeriums in einer Erklärung mit. Russland rufe alle interessierten Staaten auf, im Dialog die bestehenden Probleme zu lösen, hiess es.

Russland hat in der Vergangenheit Nordkorea mehrfach Stromlieferungen aus dem Grenzgebiet am Amur angeboten. Pjöngjang fehlt jedoch das Geld für die Energielieferungen.

(bsk/sda)

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