Obama holt trotz Ex-Pastor bei Superdelegierten auf
publiziert: Donnerstag, 1. Mai 2008 / 17:47 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 1. Mai 2008 / 23:10 Uhr

Washington - US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama hat trotz dem jüngsten Wirbel um seinen früheren Pastor im Rennen um die möglicherweise entscheidenden Superdelegierten aufgeholt. In Umfragen verlor Obama aber an Boden.

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Nach US-Medienberichten gewann der schwarze demokratische Senator allein in dieser Woche doppelt so viele Superdelegierte hinzu wie seine Rivalin Hillary Clinton. Ihr Vorsprung in diesem Bereich schrumpfte damit auf rund 20 zusammen.

So erhielt Obama heute Donnerstag - fünf Tage vor den wichtigen Vorwahlen in Indiana und North Carolina - die Unterstützung des früheren Parteivorsitzenden Joe Andrew. Dieser hatte sich noch im vergangenen Jahr für Clinton ausgesprochen.

Superdelegierte entscheidend

Die rund 800 sogenannten Superdelegierten sind zumeist hohe Parteifunktionäre und Amtsträger, die sich bei der Kandidatenkür auf dem Nominierungsparteitag Ende August nicht an die Vorwahl-Ergebnisse halten müssen.

Bei den an die Wahlresultate gebundenen Delegierten hat Obama zwar bisher mehr auf seiner Seite als Clinton. Wegen des engen Rennens wird aber weder Obama noch Clinton die für eine Nominierung nötige Mehrheit von 2025 erreichen. Die Superdelegierten dürften daher das Zünglein an der Waage sein.

Skepsis gestiegen

Wie eine am Mittwoch veröffentlichte Erhebung von «New York Times» und «CBS News» zeigte, rechnen nur noch 51 Prozent der Demokratischen Wähler damit, dass Obama für die Partei ins Rennen geht. Vor einem Monat waren es noch 69 Prozent.

In der jüngsten Umfrage hielten Obama zudem nur noch 48 Prozent für den aussichtsreichsten Kandidaten gegen den republikanischen Bewerber John McCain. In der vorherigen Umfrage hatten sich noch 56 Prozent der Wähler optimistisch gegeben.

(ht/sda)

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