Obama nominiert das Team für einen Neuanfang
publiziert: Montag, 1. Dez 2008 / 16:52 Uhr / aktualisiert: Montag, 1. Dez 2008 / 21:20 Uhr

Chicago - Der künftige US-Präsident Barack Obama setzt auf Erfahrung und Kontinuität in der Aussenpolitik: Seine einstige Rivalin Hillary Clinton soll Aussenministerin werden, der Republikaner Robert Gates soll Verteidigungsminister bleiben.

Barack Obama hat die frühere First Lady Hillary Clinton als neue Aussenministerin nominiert.
Barack Obama hat die frühere First Lady Hillary Clinton als neue Aussenministerin nominiert.
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Obama stellte in Chicago sein Team für die Aussen- und Sicherheitspolitik vor. Als seinen Nationalen Sicherheitsberater berief er den früheren NATO-Oberbefehlshaber, General James Jones. Als Ministerin für innere Sicherheit benannte Obama die Gouverneurin des Bundesstaats Arizona, Janet Napolitano.

In der Aussen- und Sicherheitspolitik müsse sein Land «eine neue Strategie verfolgen, die gekonnt alle Instrumente amerikanischer Macht nutzt und ins Gleichgewicht bringt: Militär und Diplomatie, Geheimdienste und Rechtstaatlichkeit, Wirtschaft und moralisches Vorbild», sagte Obama.

Sein Team repräsentiere «all diese Elemente der Macht Amerikas». «Ich bin zuversichtlich, dass dieses Team für einen Neuanfang steht.» Zugleich unterstrich Obama, dass er keine Schwächung der militärischen Schlagkraft zulassen werde.

Erster afroamerikanischer Justizminister

Erster afroamerikanischer Justizminister soll Eric Holder werden, der unter der Präsidentschaft von Bill Clinton bereits stellvertretender Ressortchef war. Für den Posten der US-Botschafterin bei der UNO nominierte Obama seine aussenpolitische Beraterin Susan Rice.

Hillary Clinton verfüge über «aussergewöhnliche Intelligenz und einen bemerkenswerten Arbeitseifer», erklärte Obama. Die 61-jährige Clinton erklärte, Amerika könne «die Probleme nicht ohne die Welt lösen, und die Welt kann die Probleme nicht ohne die USA lösen.» Im Vorfeld der Präsidentschaftskandidatur hatten sich Clinton und Obama eine erbitterte Auseinandersetzung geliefert.

Verteidigungsminister Gates habe zugestimmt, auf seinem Posten zu verbleiben, erklärte Obama. Der Republikaner habe den Auftrag, den Krieg im Irak auf «verantwortungsvolle Weise» zu beenden und die Kontrolle an irakische Sicherheitskräfte zu übergeben.

Die Nominierung von Hillary Clinton als neue US-Aussenministerin hat im Nahen Osten ein geteiltes Echo ausgelöst. Wäherend Israel die Nominierung begrüsste, reagierten die arabischen Staaten eher zurückhaltend.

(smw/sda)

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