Obama will keine Truppen in den Jemen schicken

publiziert: Montag, 11. Jan 2010 / 06:52 Uhr / aktualisiert: Montag, 11. Jan 2010 / 08:22 Uhr

Washington - US-Präsident Barack Obama hat bekräftigt, dass die USA keine Soldaten in den Jemen oder nach Somalia senden wollen. Die Grenzregion zwischen Afghanistan und Pakistan bleibe das Zentrum der Aktivitäten von Al-Kaida, betonte er laut Auszügen aus einem Interview des Magazins «People».

US-Präsident Barack Obama: «Jemen ist ein ernstes Problem geworden.»
US-Präsident Barack Obama: «Jemen ist ein ernstes Problem geworden.»
7 Meldungen im Zusammenhang
Der Präsident räumte zugleich ein, dass der Ableger der Terrororganisation im Jemen, «ein ernsteres Problem» geworden sei. Er schliesse in einer so komplexen Welt niemals eine Möglichkeit aus. In Ländern wie dem Jemen und Somalia sei es am effektivsten, mit internationalen Partnern zusammenzuarbeiten.

Nach dem fehlgeschlagenen Flugzeug-Anschlag von Detroit zu Weihnachten war bekanntgeworden, dass der verhinderte Attentäter im Jemen Kontakte zu Al-Kaida hatte. Der 23-jährige Nigerianer soll ausgesagt haben, er sei im Jemen ausgebildet und mit dem Anschlag beauftragt worden.

Generäle gegen Truppen im Jemen

Zuvor hatten sich bereits US-Generalstabschef Admiral Mike Mullen und US-General David Petraeus gegen US-Soldaten im Jemen ausgesprochen. Auch der Terrorismusexperte des US-Ministeriums für innere Sicherheit, John Brennan, hatte erklärt, die USA hätten zurzeit keine Pläne zur Entsendung amerikanischer Soldaten in den Jemen.

Die USA und Grossbritannien hatten nach dem Anschlagsversuch angekündigt, ihren Kampf gegen das Terrornetz Al-Kaida im Jemen und in Somalia zu verstärken.

(tri/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Sanaa - Im jahrelangen blutigen ... mehr lesen
Im jahrelangen blutigen Konflikt zwischen der Regierung des Jemens und den schiitischen Houthi-Rebellen zeichnet sich eine Entspannung ab. (Archivbild)
Sanaa - Bei Gefechten im Süden des Jemen haben Sicherheitskräfte offiziellen ... mehr lesen
Bei Gefechten haben Sicherheitskräfte den Anführer einer Al-Kaida-Zelle getötet. (Symbolbild)
Sanaa - Zum Abschluss seiner Reise durch die Golf-Staaten ist der deutsche Aussenminister Guido Westerwelle zu einem Blitzbesuch im Jemen eingetroffen. In der Hauptstadt Sanaa stand auch ein Gespräch mit Staatspräsident Ali Abdullah Salih auf dem Programm. mehr lesen 
In Jemen werden anscheinend Al-Kaida Kämpfer im grossen Stil ausgebildet.
Washington - Der verhinderte Flugzeugbomber von Detroit ist offenbar nicht der einzige, der auf ähnliche Attentate vorbereitet wurde. Wie Umar Farouk Abdulmutallab seinen Ermittlern gestand, ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
Washington - Trotz der schweren geheimdienstlichen Pannen im ... mehr lesen
Barack Obama kündigte Massnahmen zur Verbesserung der Nachrichtendienste an.
Guantánamo: Immer mehr freigelassene Häftlinge schliessen sich Terrorgruppen an.
Washington - Immer mehr aus dem US-Gefangenenlager Guantánamo freigelassene Häftlinge schliessen sich anschliessend wieder Terrorgruppen an. Das berichteten US-Beamte unter Berufung auf ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Schon wieder ein Vorfall am Weissen Haus.
Schon wieder ein Vorfall am Weissen Haus.
USA  Washington - Ein Metallteil, das über den Zaun des Weissen Hauses in Washington geworfen wurde, hat vorübergehend einen Alarm in der Residenz des US-Präsidenten ausgelöst. mehr lesen 
Achtens Asien Mit seinem Besuch in Vietnam hat US-Präsident Obama seine seit acht Jahren verfolgte Asienpolitik abgerundet. Die einstigen Todfeinde USA und ... mehr lesen  
Obama in Hanoi mit der Präsidentin der Nationalversammlung, Nguyen Thi Kim Ngan auf einer Besichtigungstour: Willkommenes Gegengewicht zu China.
US-Wahlen  Washington - Der US-Republikaner Marco Rubio will nicht als Vize-Präsidentschaftskandidat unter Donald Trump antreten. «Ich wäre nicht die richtige Wahl für ihn», sagte Rubio dem ... mehr lesen  
Mit 55,8 Prozent der Stimmen  Orlando - Im US-Wahlkampf hat die libertäre Partei den ehemaligen Gouverneur Gary Johnson zu ihrem Kandidaten für die Präsidentschaftswahl gekürt. Der 63-Jährige erhielt beim Parteitag am ... mehr lesen
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 13°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich gewitterhaft
Basel 16°C 30°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
St. Gallen 14°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich gewitterhaft
Bern 13°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Luzern 14°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen gewitterhaft
Genf 14°C 31°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Lugano 18°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten