Obamas Wahl fördert Rechtsextremismus

publiziert: Donnerstag, 13. Aug 2009 / 03:17 Uhr

Washington - Die Wahl des ersten schwarzen US-Präsidenten hat einer Studie zufolge rassistischen und fremdenfeindlichen Gruppen Auftrieb gegeben. Der Zulauf für das rechtsextreme Milieu sei so gross wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Die Wahl eines farbigen Präsidenten polarisiert.
Die Wahl eines farbigen Präsidenten polarisiert.
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Zu diesem Schluss kommt ein in Washington veröffentlichter Bericht der Bürgerrechtsgruppe Southern Poverty Law Center (SPLC).

Einer der wichtigsten Gründe für diese Entwicklung sei, «dass die US-Regierung - die von den meisten Rechtsextremisten als Hauptgegner angesehen wird - einen schwarzen Mann an der Spitze stehen hat».

Pläne für Attentate

Dem Bericht zufolge stieg die Zahl der rassistischen Gruppierungen in den USA zwischen 2000 und 2008 um mehr als die Hälfte von 602 auf 926. Es sei «nur eine Frage der Zeit, bis wir Drohungen und Gewalt erleben», warnen die Autoren.

Sie verweisen auf Attentatspläne gegen Obama und andere Staatsvertreter im rechtsradikalen Skinhead- und Milizenmilieu. Die Polizei hatte in den vergangenen Monaten mehrere solcher Pläne im Anfangsstadium aufgedeckt.

Die Autoren der Studie ziehen eine Parallele zu den 90er Jahren, als rechtsradikale staatsfeindliche Milizen und andere Gruppierungen unter der Präsidentschaft des Demokraten Bill Clinton grossen Zulauf hatten.

Die Entwicklung gipfelte in dem Bombenanschlag des Rechtsextremisten Timothy McVeigh, bei dem 1995 in Oklahoma City 168 Menschen starben.

(bert/sda)

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Okay!
Nein Magnus,
aber es sind genau diese Momente im Leben die einem das Gefühl hochkommen lassen, "es macht keinen Sinn, geh einfach."
Ich meine Uhr konsultiere und aus Höflichkeit sage :" uups schon so spät, wäre gern noch etwas geblieben, habe aber leider einen Termin und muss gehen."
Viel Spass noch in Mostindien
Okay!
Nein Magnus,
aber es sind genau diese Momente im Leben die einem das Gefühl hochkommen lassen, "es macht keinen Sinn, geh einfach."
Ich meine Uhr konsultiere und aus Höflichkeit sage :" uups schon so spät, wäre gern noch etwas geblieben, habe aber leider einen Termin und muss gehen."
Viel Spass noch in Mostindien
Wir können es auch einfacher sagen!
Der Clinton hat nach Ihrer Lesart und Informationen, die Sie sich aus dem Informationswust ausgesucht haben die Saat ausgebracht, und der Bush war zwei mal 4 Jahre lang zu dumm oder ständig besoffen, um zu erkennen, dass der Clinton Unkraut gesät hatte.
Ist das einfach genug?
Na, denn gute Nacht
Muss das immer so kompliziert sein...
Kein Mensch kann alle verfügbaren Informationen verarbeiten.(Mich incl.) Dazu reicht seine geistige Kapazität nicht aus. Damit sich der Mensch in seiner informationsüberfluteten Umgebung trotzdem zurechtfinden kann, hat ihn die Natur mit einem natürlichen Informationsfilter bedacht. Um seiner komplexen Umwelt eine Ordnung zu geben, behilft sich der Mensch einfachen Regeln, deren Befolgung ihn nicht geistig überfodern. So entstanden beispielsweise Aberglauben und Religionen.

Sie alle dienen der Reduktion von Komplexität und bringen so scheinbare Ordnung in das unendliche Informationschaos, mit dem sich der Mensch tagtäglich konfrontiert sieht. Häufig zeichnen sich Ideologien und Religionen durch einen komplexitätsreduzierenden Dualismus aus: Wer heute noch den Anspruch hat, die Welt in allen ihren Mechanismen zu verstehen, muss sie nach einfachen Regeln erfassen können. So wird die Welt je nach verwendetem Regelwerk aufgeteilt in Gut und Böse, Kapitalisten und Ausgebeutete, Gläubige und Ungläubige, Opfer und Täter.
Deshalb kann ich gut verstehen das es dir zu "müsig" wird oder du diese komplexe Thema als "Kleinkinderkram" bezeichnest.
Gib dir selber die Freiheit zu sagen:"kann sein das ich völlig falsch liege".
Sind die Infos aus den Medien auch wirklich wahrheitsgetreu? bin ich event. voreingenommen?
In diesem sinne schönen Abend
gustavgans
p.s.: Die vielen aaaa's kannst du behalten, sind ein Geschenk ;-)
Ja, aber
Aber es natürlich jetzt im Nachhinein ist es müsig, das alles aufzurechnen. Wer hat die grössere Schuld, wer hat angefangen, das erinnert an Kleinkinderspiele.
Die beiden Hypobanken Fannie Mae und Freddie Mac jedenfalls, die wurden von Bush und nicht Clinton genötigt!
Aber da haben Sie völlig Recht, die Krise hatte ihre Ursache schon vor Bush, er hat sie nur noch verstärkt und nichts nichts gegen das Treiben getan.
Ich bin ziemlich im Börsenhandel tätig und habe die frühen Signale natürlich wie alle anderen überhört, es hat sie aber gegeben, unter Clinton sehr verhalten, unter Bush waren sie nur noch von Schwerhörigen, zu denen ich mich leider auch zähle, nicht mehr zu überhören.
Der Bush ist ein Problemfall gewesen und es gut, dass er weg ist aus der Politik. Wenden wir uns der Zukunft zu! Es gibt eine Menge neue Probleme.
Also packen wir's an!
Weswegen eigentlich die vielen aaaa's?
maaaagnus... CLINTON nicht bush, du verwechselst da was... ;-)
Ab den neunziger Jahren boten die Banken in den USA immer mehr HauskäuferInnen Hypotheken an, bei denen die fälligen Zinszahlungen über die Jahre ansteigen. Zudem vergaben sie sogenannte Subprime-Kredite an Leute mit schlechter Bonität, die dafür einen entsprechend höheren Gesamtzins in Kauf nehmen mussten. Schon ab Ende der neunziger Jahre wurde dies vielen ärmeren HausbesitzerInnen zum Verhängnis. Sie mussten ausziehen, weil sie die höheren Raten nicht aufbringen konnten. Damals hat das die breite Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen. Die Banken konnten die leeren Häuser dank des Immobilienbooms ohne Verluste weiterverkaufen. Die tiefen Leitzinsen der Notenbanken und die Deregulierung des Bankensektors unter Präsident Bill Clinton haben dieses Spiel mit begünstigt. Ausserdem wurde Hausbesitz von den beiden grossen politischen Parteien als identitätsstiftendes Element der US-Gesellschaft propagiert.
clinton ermöglichte das "auch die armen ein haus besitzen dürfen" WOW, wie SOZIAL!!!
Erst dadurch, dass viele arme Hausbesitzer, die an sich erfreuliche Preissteigerungen ihres
Immobilienbesitzes dafür nutzten, die Immobilien nachträglich noch weiter zu beleihen – und
nicht etwa, um wenigstens wertsteigernde Renovierungs- oder Ausbauarbeiten vorzunehmen,
sondern zumeist schlicht um mit dem so aufgenommenen weiteren Kreditmitteln Konsum auf
Pump zu finanzieren. Das war der Auslöser der Subprime-Krise. ...faaaakten...grins
grüsse an mostindien von gustavgans
Ja, die Fakten
Man kann auch Verhöre auf gesetzliche Art und den Menschenrechten entsprechend durchführen, haben Sie offenbar völlig aus den Augen verloren?
Bei Ihnen ist offenbar alles nur schwarz und weiss! Wer für die Gestze ist ist gleichzeitig für den Terrorismus, welch krude Logik! Weshalb wohl wurde das Lager denn in Guantanamo aufgeschlagen? Weil man einen gesetzlosen Raum brauchte und die US-Gesetze umgehen wollte, das ist doch sonnenklar und eigentlich jedem neutral denkendem Menschen auch hinlänglich bekannt!
Nur ein Faktum zur Wirtschaftskrise: Bush hat die halbstaatlichen Hypothekarbanken Fannie Mae und Freddie Mac geradezu gezwungen, an jeden US-Bürger, der es wünscht eine Hypothek zu vergeben, weil es sein erklärtes Ziel war, jedem Amerikaner ein Häuschen zu ermöglichen. Da steckt keine Fürsorge dahinter; Hausbesizer sind bekanntlich konservative Wähler.
Diese Politik führte zu den toxischen Papieren, die den Grundstein der Krise bildeten und die beiden banken in den Ruin trieben, so dass sie nun mit staatlicher Hilfe auf der Intensivstation liegen.
Sie müssen selbst die Fakten studieren, lieber gustavgans! Sie haben einiges nach zu holen!
Ebenfalls schöne Grüsse aus Mostindien
richtig, falsch, gut und böse
to magnus, durch die verhöre in guantanamo konnten x bombenanschläge / töten unschuldiger menschenleben verhindert werden.
das findest du menschenverachtend?
wen willst du schützen? die die böses im schilde führen??
dann hätte ich noch gern gewusst wessen wirtschaftliches desaster bush eingeleitet hat?
die übermächtigen gewerkschaften?die immobilienkrise? die finanzkrise?
bin kein bush-fan aber bleiben wir doch bei den fakten.
fakten, fakten fakten ;-)
schöne grüsse aus der westschweiz
Schön haben Sie das gesagt!
Dann foltern wir mal eifrig weiter, verachten die Menschenrechte und fangen Kriege an. Ja, der Alkohol, der ist der Menschen bester Freund. Und ideologisch ist der gute Roland mitnichten, ja nicht die Spur!
Schöne Grüsse
Verdrehung von Tatsachen
Zitat Magnus: "Aber jetzt so "kleine" Sünden (z.B. Pharmaindustrie) gegeneinander aufzurechnen, führt zu rein gar nichts, denn da hat Bush die viel mehr und die grösseren Fehler gemacht und Obama könnte sich noch einiges leisten, um ihn da zu überholen."

Aus christlicher Sicht ist das Gegenteil der Fall. Bush hatte wenigstens in gewisser Weise eine klare Linie verfolgt - nämlich die "Achse des Bösen" beim Namen zu nennen und sich nicht auf hinterhältige Art und Weise bei den Muselmannen einzuschleimen. Aber da Barack Hussein Obama wohl selbst ein Muselmann mit jüdischen Wuzeln ist und ausserdem sogar der "Antichrist" oder ein Vorläufer desselben ist, kann man das sehr gut verstehen, zumindest als Christ. Von Ihnen Magnus erwarte ich allerdings nicht dass Sie das verstehen, denn auch Sie nehmen es ja mit der Wahrheit ja nicht so genau und tendieren leider dazu, alles durch Ihre ideologische Brille zu sehen, statt sich auf Tatsachen zu berufen.
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