Kältewelle
Obdachlose in Frankreich und Bulgarien erfroren
publiziert: Dienstag, 30. Dez 2014 / 21:42 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 30. Dez 2014 / 22:01 Uhr
Temperaturen unter null Grad im Süden Frankreichs. (Archivbild)
Temperaturen unter null Grad im Süden Frankreichs. (Archivbild)

Paris/Sofia/Athen - Eine Kältewelle in Frankreich hat mindestens sechs Menschen das Leben gekostet. Am Dienstag wurden nach Polizeiangaben erneut Obdachlose erfroren aufgefunden.

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In Rodez im Süden Frankreichs starb ein 42 Jahre alter Mann aus Belgien in der Kälte. Zuvor war bereits ein 48-Jähriger ebenfalls aus Belgien in Mandelieu-la-Napoule an der Mittelmeerküste gefunden worden. Drei Obdachlose erfroren im Grossraum von Paris bei Temperaturen unter dem Null-Punkt.

In Douai im Norden nahe der Belgien Grenze wurde die Leiche einer 29-Jährigen gefunden. Sie hatte es den Angaben zufolge zuvor abgelehnt, in einer Unterkunft zu übernachten. In einigen französischen Städten wurde wegen der Kälte das Angebot an Schlafstätten für Obdachlose erweitert.

Eisige Kälte auch in Südosteuropa

Eisige Kälte und heftiger Schneefall haben auch Südosteuropa erfasst. In Bulgarien forderten die Minustemperaturen drei Todesopfer.

Am kritischsten war die Lage im Nordwesten des Balkanlandes, berichteten bulgarische Medien am Dienstag. Hunderte Autos blieben in Schneeverwehungen stecken. Zahlreiche Landstrassen waren unbefahrbar. Beim Zugverkehr gab es erhebliche Verzögerungen.

Im Raum Widin an der Donau blieben Tausende Menschen ohne Strom - starke Winde hatten die Stromleitungen beschädigt. In der Hauptstadt Sofia wurden erstmals in diesem Winter 13 Grad unter Null gemessen. An Silvester und Neujahr soll es noch kälter werden, warnen Meteorologen.

Starker Schneefall und Temperaturen unter Null machten auch den Menschen in weiten Teilen Griechenlands das Leben schwer. Wie das Meteorologische Amt (EMY) mitteilte, fiel die Temperatur am Morgen im Norden des Landes auf minus zwölf Grad Celsius.

«Hier schneit es heftig. Wir haben Dauerfrost. Die Autos brauchen Schneeketten», sagte Evangelos Kaparos, ein Lehrer aus der nordgriechischen Stadt Florina. In der Ägäis wehen Winde der Stärke acht bis neun.

Auch in den Gebirgsregionen nördlich von Athen fiel am Dienstag Schnee. Die griechische Hauptstadt öffnete beheizte Räume für Obdachlose.

(fest/sda)

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