Ölpreis bricht ein

publiziert: Donnerstag, 7. Jul 2005 / 18:27 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 7. Jul 2005 / 18:46 Uhr

London - Die Terroranschläge in London haben die Ölpreise von gerade erst erreichten Rekordständen vertrieben und ihren jüngsten Aufwärtstrend gebrochen.

Die Ölpreise sind in diesem Jahr um rund 56 Prozent in die Höhe geschossen.
Die Ölpreise sind in diesem Jahr um rund 56 Prozent in die Höhe geschossen.
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Die Notierung für die Referenzsorte Light Sweet Crude im elektronischen Handel in New York fiel zwischenzeitlich um mehr als vier Dollar auf 57,20 Dollar, nachdem kurz zuvor noch ein historischer Rekordstand von 62,10 US-Dollar erzielt worden war.

Wenige Stunden zuvor hatte die Furcht vor potenziellen Sturmschäden durch den Hurrikan Dennis im Golf von Mexiko noch einen Rekordpreis von 62,10 Dollar je Barrel gebracht.

Verkäufe zur Sicherung der Gewinne

Spekulanten und anderen Ölmarktteilnehmer reagierten wegen der Sorge über mögliche weitere Terrorattacken sofort mit gross angelegten Verkäufen. Sie wollten erst einmal die hohen Gewinne der vergangenen Tage sichern.

Ölfachleute verwiesen auf den starken Einbruch des Flugreiseverkehrs nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Die globale Konjunktur hatte schwer gelitten, und die Ölnachfrage und die Ölpreise waren gedrückt worden.

Brent-Preis gefallen

In London fiel der Preis der Nordsee-Sorte Brent zeitweise um sieben Prozent auf 55,55 Dollar je Barrel. Hier war zuvor der Rekordpreis von 60,70 Dollar je Barrel erreicht worden.

Die Ölpreise sind in diesem Jahr um rund 56 Prozent in die Höhe geschossen und haben sich in den vergangenen zwei Jahren wegen der starken Ölnachfrage in den USA, China und anderen asiatischen Ländern verdoppelt.

(bert/sda)

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