Oeri spendet 50 Millionen an Kunstmuseum Basel

publiziert: Dienstag, 30. Mrz 2010 / 15:54 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 21. Apr 2015 / 09:50 Uhr

Basel - Die Finanzierung des geplanten Erweiterungsbaus des Kunstmuseums Basel ist zur Hälfte gesichert: Die Laurenz-Stiftung der Mäzenin Maja Oeri schenkt für das 100-Millionen-Projekt 50 Mio. Franken. Den gleichen Beitrag soll der Kanton Basel-Stadt beisteuern.

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Bekannt gegeben wurde die Schenkung an einer Medienkonferenz an der auch über das Ergebnis des Architekturwettbewerbs für den Neubau orientiert wurde: Gewonnen haben diesen die Basler Architekten Christ & Gantenbein mit Peter Stocker. Ihr Projekt soll laut den Verantwortlichen die Austrahlung des Kunstmuseums als eines der weltweit besten Häuser seiner Art stärken.

Dass die Ausbaupläne des Kunstmuseums überhaupt in Angriff genommen werden konnten, hat Basel ebenfalls der Kunstmäzenin Maja Oeri zu verdanken. Diese hatte dem Kanton Basel-Stadt 2008 das Geld für den Kauf einer Landparzelle gegenüber dem Kunstmuseum geschenkt. Schon 2001 hatte die Roche-Erbin mit einem Millionengeschenk dem Kunstmuseum die Expansion in ein Nachbargebäude ermöglicht.

Kanton und Private teilen sich Kosten

Das neue 50-Millionen-Geschenk für die Verwirklichung des Museumsausbaus stammt nun formell von der Laurenz-Stiftung, hinter der ebenfalls Maja Oeri steht. Diese Stiftung hatte bereits das 2003 eröffnete Schaulager auf Boden der Gemeinde Münchenstein BL finanziert.

Die Basler Regierung will die Vorlage für den Erweiterungsbau noch vor den Sommerferien dem Parlament vorlegen. Dieses soll im Herbst über das rund 100 Mio. Fr. teure Projekt und den Kantonsbeitrag von 50 Mio. entscheiden. Die Eröffnung ist für 2015 geplant. In die Betriebskosten von jährlich 5 Mio. Fr. sollen sich der Kanton und Private teilen.

 Am hochkarätig besetzten Wettbewerb für den Museumsneubau hatten sich neben anderen fünf Träger des renommierten Pritzker-Preises beteiligt (Tadao Ando, Zaha Hadid, Rafael Moneo, Jean Nouvel und Peter Zumthor). Von den 24 eingereichten Projekten schafften es indes mit Christ & Gantenbein sowie Diener & Diener zwei Basler Teams in die Schlussrunde.

 

(fest/sda)

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