Burberry bricht eigene ethische Standards

Offener Brief von «Vier Pfoten» an britische Luxus-Modemarke

publiziert: Freitag, 21. Mrz 2014 / 18:05 Uhr / aktualisiert: Freitag, 21. Mrz 2014 / 23:49 Uhr
Stiller Protest vor dem Burberry Geschäft.
Stiller Protest vor dem Burberry Geschäft.

Die internationale Tierschutzorganisation «Vier Pfoten» enthüllte im Februar katastrophale Missstände auf finnischen Pelzfarmen des Burberry Pelzlieferanten «Saga Furs».

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Mit den Vorwürfen konfrontiert, reagierte Burberry bisher ausweichend, mit nichtssagenden Phrasen. Darum forderte «Vier Pfoten» Burberry gestern in einem Offenen Brief auf, endlich konkret Stellung zu den Tierquälerei-Vorwürfen zu nehmen.

Wildtierexperte Thomas Pietsch: «Burberry verspricht seinen Kunden, besonderen Wert auf hohe Tierschutz-Standards zu legen. Unsere Videoaufnahmen belegen das Gegenteil: Füchse in winzigen Drahtgitterkäfigen, krank, aufgrund Fettleibigkeit kaum bewegungsfähig oder mit fehlendem Schwanz. Burberry bricht hiermit seine eigenen ethischen Standards. Wir erwarten eine öffentliche Stellungnahme und ein endgültiges Aus für Pelz in den Burberry-Kollektionen.»

Um die Forderungen zu unterstreichen, hatte «Vier Pfoten», ebenfalls gestern, eine Protest-Aktion vor dem Burberry-Store in der Bahnhofsstrasse 44 in Zürich durchgeführt.

(li/Vier Pfoten)

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