Online Journalist zieht in den Krieg
publiziert: Montag, 17. Mrz 2003 / 09:40 Uhr

Nach dem Gipfeltreffen auf den Azoren scheint ein Militär-Schlag gegen den Irak beschlossene Sache. Wie noch niemals zuvor versuchen die amerikanischen Streitkräfte mit den Medien zusammenzuarbeiten.

Dem Journalisten wurde Kundschaftsflüge versprochen.
Dem Journalisten wurde Kundschaftsflüge versprochen.
Weiterführende Links zur Meldung:

www.poynter.org
Ben Arnoldy bietet einen Newsletter und ein Forum an, sollte es zu einem Militärschlag gegen den Irak kommen.
www.poynter.org/content/content_view.asp?id=22364

Die ersten Journalisten, die über einen Krieg im Irak berichten sollen, sind schon seit einiger Zeit in Kuwait eingetroffen.

Dem amerikanischen Journalisten Ben Arnoldy von der Online Publikation Christian Science Monitor wurde von der amerikanischen Kommandozentrale in Qatar das Angebot gemacht, regelmässig Kundschafterflüge von einer Kuwaiti Flugbasis aus zu unternehmen.

Ben Arnoldy hat die Absicht geäussert, ein Forum einzurichten, wo Leser aus aller Welt täglich Fragen an ihn richten können. Dazu will er zweimal wöchentlich einen Newsletter über seine Berichterstattung verschicken.

Reaktion auf ersten Golf-Krieg

Die Tatsache, dass sich die US-Armee mit den Medien so kooperativ zeigt, ist als Reaktion auf die Berichterstattung des ersten Golf Krieges zu werten.

Die genauen Zahlen sind nach wie vor unbekannt. Unabhängige Quellen berichten aber für den Golf-Krieg im Jahre 1991 über 200 000 Opfer auf irakischer und über knapp 100 Tote auf amerikanischer Seite.

In den Medien und der täglichen Berichterstattung des Krieges im Jahre 1991 tauchte kein einziges Bild von Kriegsopfern auf. Der Krieg erhielt den Spitznamen: der Videospiel-Krieg.

(bsk/news.ch)

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