Perus Präsident kündigt harte Strafen für Meuterer an

publiziert: Mittwoch, 5. Jan 2005 / 10:01 Uhr

Lima - Nach dem Ende der viertägigen Meuterei nationalistischer Soldaten im Südosten Perus hat Präsident Alejandro Toledo harte Strafen für die festgenommenen Aufständischen angekündigt.

Toledo bezeichnete die Bewegung der Meuterer als paramilitärische, faschistische und terroristische Organisation.
Toledo bezeichnete die Bewegung der Meuterer als paramilitärische, faschistische und terroristische Organisation.
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Die faschistischen Terroristen werden hart bestraft, und wir werden nicht zögern, die Mörder von Polizisten der vollen Härte des Gesetzes auszusetzen, sagte Toledo. Mehr als 100 der Aufständischen hatten sich zuvor in der Stadt Andahuaylas 400 Kilometer südöstlich von Lima ergeben.

Ihr Anführer, der Major im Ruhestand Antauro Humala, war bereits in der Nacht zuvor bei Verhandlungen festgenommen worden. Mit seinen Gefolgsleuten, von denen viele fliehen konnten, hatte er am Samstag die Polizeistation der Kleinstadt gestürmt und 19 Polizisten und Soldaten als Geiseln genommen.

13 Prozent Unterstützung für Toledo

Erklärtes Ziel der Aktion war der Sturz Toledos, dessen Amtsführung nach einer neuen Umfrage nur 13 Prozent der Peruaner gutheissen. Während des Aufstandes waren vier Polizisten und zwei Meuterer getötet und mindestens ein Dutzend Menschen verletzt worden.

Toledo bezeichnete die Bewegung der Meuterer als paramilitärische, faschistische und terroristische Organisation. Die Aufständischen hätten den Rechtsstaat zerstören und durch eine Diktatur ersetzen wollen.

Der Staat wird die Anführer und Anhänger dieser Organisation, die sich noch auf freiem Fuss befinden, aufspüren und festnehmen, kündigte Toledo an.

(fest/sda)

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