Petition der Hausärzte zeigt Wirkung
publiziert: Mittwoch, 13. Jun 2007 / 20:55 Uhr

Bern - Die Petition der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (SGAM) gegen die Schwächung der Hausarztmedizin und den drohenden Hausärztemangel zeigt Wirkung. Der Ständerat hat ihre Anliegen mit einem Postulat aufgenommen.

In den Randregionen drohe ein Mangel an Allgemeinpraktikern.
In den Randregionen drohe ein Mangel an Allgemeinpraktikern.
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Die Petition war am 1. April 2006 mit über 300 000 Unterschriften eingereicht worden. Sie wehrt sich namentlich gegen einen weiteren Abbau von hausärztlichen Dienstleistungen (Praxislabor, Röntgen, Notfallversorgung und Medikamentenabgabe).

Wie die Präsidentin der Sozialkommission (SGK), Erika Forster (FDP/SG), darlegte, nimmt die Zahl der Allgemeinpraktiker seit 2001 ab, während die Ärztedichte stetig ansteigt. Mehrere Votanten riefen dazu auf, den Hausarztberuf attraktiver zu machen. In den Randregionen drohe ein Mangel an Allgemeinpraktikern.

Gesundheitsminister Pascal Couchepin meinte zwar, es lägen genügend Studien über die Grundversorgung mit ärztlichen Leistungen vor. Gesamtschweizerisch nehme die Zahl der Hausärztinnen und Hausärzte zu. Nur in wenigen Regionen gebe es einen Mangel. Er werde aber auf Grund des Postulates einen Synthesebericht verfassen lassen.

(ht/sda)

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