Pflegefälle in der Schweiz werden weniger zunehmen als erwartet

publiziert: Montag, 7. Jul 2003 / 10:51 Uhr

Neuenburg - Da wir zwar immer älter, aber auch immer gesünder werden, sollte die Zahl der pflegebedürftigen Menschen weniger stark ansteigen als erwartet. Zu diesem Schluss kommt eine Studie im Auftrag des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums.

Im Schnitt werden die Menschen in der Schweiz immer gesünder und älter.
Im Schnitt werden die Menschen in der Schweiz immer gesünder und älter.
Die Bevölkerungspyramide steht in der Schweiz zunehmend Kopf. Weniger Menschen werden geboren, dafür leben sie im Durchschnitt länger, wie es in einer Mitteilung des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums in Neuenburg heisst. Diese Entwicklung lasse auf den ersten Blick eine Lawine zusätzlicher Alterspflegefälle befürchten.

Die Studie der Universitäten Zürich und Sitten im Auftrag des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums widerlegt diesen Schluss. Sie zeigt, dass die behinderungsfreien Jahre stärker zunehmen als die gesamte Lebenserwartung.

Gegenwärtig sind bis zu 126 000 ältere Menschen in der Schweiz pflegebedürftig, das entspricht mehr als 11 Prozent aller über 64-Jährigen. Die Zahl der älteren pflegebedürftigen Menschen wird bis 2020 auch weiter ansteigen.

Dank Fortschritten in der Medizin verläuft die Zunahme gemäss der Studie aber nicht parallel zur demographischen Entwicklung. Gerechnet wird mit bis zu 150 000 Pflegebedürftigen in knapp 20 Jahren.

Deshalb müsse Prävention vermehrt auch auf alte Menschen ausgerichtet werden, schreiben die Verfasser der Studie. Zudem müsste weniger medizinischen Akutpflege, dafür mehr pflegerische Langzeitbetreuung geleistet werden.

(bsk/sda)

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