Politikerin trifft entführte IKRK-Mitarbeiter

publiziert: Mittwoch, 28. Jan 2009 / 18:50 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 28. Jan 2009 / 19:41 Uhr

Manila - Auf den Philippinen ist eine ranghohe Politikerin mit den vor knapp zwei Wochen entführten Rotkreuzmitarbeitern zusammengetroffen. Sie stellte einem lokalen Fernsehsender ein Foto zur Verfügung, auf dem sie mit den drei Entführten zu sehen ist.

Die Mitarbeiter des IKRK waren am 15. Januar in der Provinz Sulu verschleppt worden.
Die Mitarbeiter des IKRK waren am 15. Januar in der Provinz Sulu verschleppt worden.
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Der Schweizer Andreas Notter, der Italiener Eugenio Vagni und die einheimische Mary Jean Lacaba seien in guter Verfassung, berichtete die stellvertretende Gouverneurin der Provinz Sulu, Anne Sahidula, anschliessend. Auf dem Foto sehen sie müde, aber unverletzt aus.

Sahidula machte keine Angaben über die Identität der Entführer oder ihr Versteck auf der Insel Jolo. Nach Armeeangaben handelt es sich um muslimische Extremisten der separatistischen Terrorgruppe Abu Sayyaf. Als einer der Drahtzieher gilt Albader Parad, der entfernt mit der Vizegouverneurin verwandt ist.

Die Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) waren am 15. Januar in der überwiegend muslimischen Provinz Sulu rund 1000 Kilometer südlich von Manila verschleppt worden.

Die Entführer hätten nicht die Absicht, Lösegeld zu verlangen. «Sie wollen finanzielle Unterstützung und Frieden», sagte die Politikerin. Die Verhandlungen über die Freilassung der Geiseln gingen weiter.

(fest/sda)

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