Polizei-Chefs in Waadt müssen gehen
publiziert: Mittwoch, 12. Nov 2008 / 19:47 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 12. Nov 2008 / 21:34 Uhr

Lausanne - Die Waadtländer Regierung räumt im kantonalen Polizeikorps auf: Die zwei höchsten Polizisten, der Polizeikommandant Eric Lehmann und der Chef der Gendarmerie, Alain Bergonzoli, müssen den Hut nehmen.

Im Kanton Waadt soll eine laufende Reform zu einer Einheitspolizei führen.
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Der 61-jährige Lehmann werde frühzeitig pensioniert, erklärte Regierungspräsident Pascal Broulis vor den Medien in Lausanne.

Der 47-jährige Alain Bergonzoli wird zum Direktor der interkantonalen Polizeiakademie in Savatan ernannt.

Unterschiedliche Ansichten

Grund für die «einvernehmliche» Trennung ist das zerrüttete Verhältnis zwischen der Nummer eins und der Nummer zwei des Waadtländer Polizeikorps.

Unter anderem haben die beiden unterschiedliche Ansichten zur laufenden Polizeireform, die zu einer kantonalen Einheitspolizei führen soll.

Wegen der Spannungen zwischen den zwei Polizeikadern hatte die Regierung bereits Anfang Oktober eine Regierungsdelegation damit beauftragt, mit den beiden den Konflikt zu regeln. Anfang November wurde dann bekannt, dass Eric Lehmann krank geschrieben wurde.

(bert/sda)

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