Polizei fahndet nach SBB-Bedroher

publiziert: Montag, 17. Jul 2006 / 13:38 Uhr

Bern - Die Polizei hat bislang erfolglos nach dem Urheber der anonymen Drohung gegen die SBB gefahndet.

Ein Anrufer hatte gedroht, es werde «etwas passieren».
Ein Anrufer hatte gedroht, es werde «etwas passieren».
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Wegen der Drohung mussten die Züge auf der Neubaustrecke Mattstetten BE - Rothrist AG ab gestern Nachmittag bis heute Morgen umgeleitet werden. Der Betrieb auf der SBB-Neubaustrecke läuft seit 6 Uhr wieder normal. Die Suche nach dem Täter hat der Kantonspolizei bisher noch keinen Erfolg gebracht, wie Jürg Mosimann, Sprecher der Kantonspolizei Bern, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Mit welchen Anklagepunkten der Täter bei einem allfälligen Fahndungserfolg zu rechnen hat, wird der Untersuchungsrichter entscheiden. Möglich ist etwa eine Anzeige wegen «Schreckung der Bevölkerung» oder «Störung des Eisenbahnbetriebs».

Züge mit Verspätung

Alle Züge zwischen Bern und Olten mussten wegen der Drohung über die Stammlinie via Burgdorf und Langenthal verkehren. Dies führte zu Verspätungen von etwa 10 bis 15 Minuten.

Über den Umfang des durch die Drohung entstandenen Aufwands und den finanziellen Schaden, machte die SBB keine Angaben. Für die Passagiere hielten sich die Auswirkungen in «Grenzen», wie SBB- Sprecher Roland Binz am Montag festhielt.

Strecke kontrolliert

Ein Anrufer hatte gedroht, es werde «etwas passieren» auf der Neubaustrecke, ohne nähere Angaben über Zeitpunkt und Ort zu machen. Die Strecke wurde deshalb permanent kontrolliert.

(ht/sda)

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