Polizei sperrt Bundesplatz ab - Chinas Premier zu Besuch
publiziert: Montag, 26. Jan 2009 / 18:59 Uhr

Bern - Der Bundesplatz und die anliegenden Strassen werden am Dienstag unter grosser polizeilicher Aufsicht stehen. Grund dafür ist der Besuch des chinesischen Premierministers Wen Jiabao. Für den Verkehr wird das Gelände gesperrt, Fussgänger müssen mit Kontrollen rechnen.

Auch Medienvertretern ist es verboten, sich auf Balkons rings um den Bundesplatz aufzuhalten.
Auch Medienvertretern ist es verboten, sich auf Balkons rings um den Bundesplatz aufzuhalten.
1 Meldung im Zusammenhang
«Für den motorisierten Verkehr ist die Durchfahrt zwischen 13.00 und 21.00 Uhr verboten. Fussgänger können passieren, werden aber allenfalls kontrolliert», sagte der Sprecher der Kantonspolizei Bern, Thomas Jauch, der Nachrichtenagentur SDA.

Die Anwohner des Bundesplatzes dürfen zudem die Fenster nicht öffnen und sich nicht auf ihre Balkone begeben. Dies seien keine aussergewöhnlichen Massnahmen, sagte Jauch. Sie würden bei jedem hohen Besuch getroffen.

Besonders hoher Schutz

Trotzdem steht dieser Besuch unter besonders hohem Schutz. «Dass sich keine Medienleute auf den Balkonen aufhalten dürfen ist ungewöhnlich», sagte Jauch. Angaben zu möglichen Demonstrationen wollten weder die Kantonspolizei noch das Polizeiinspektorat machen.

In Bern ist der Besuch eines hochrangigen chinesischen Politikers vor allem seit 1999 etwas Besonderes. Damals kam es aufgrund einer Aktion von Exil-Tibetern am Rand des Bundesplatzes zu einem Eklat.

Der damalige chinesische Ministerpräsident Jiang Zemin liess den Empfang vor dem Bundeshaus platzen und hielt danach im Innern des Hauses dem Bundesrat eine Standpauke.

Bilaterale Beziehungen auf der Agenda

Der Bund hatte den Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten am Donnerstag bekannt gegeben. Empfangen wird Wen von Bundespräsident Hans-Rudolf Merz. Die Bundesräte Doris Leuthard, Pascal Couchepin und Micheline Calmy-Rey werden ebenfalls anwesend sein.

Diskutiert werden unter anderem die bilateralen Beziehungen der beiden Länder sowie die wirtschaftliche Lage im Zusammenhang mit der Finanzkrise. Im Anschluss an die Gespräche in Bern wird Wen ans Weltwirtschaftsforum in Davos weiterreisen.

(fest/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Überreaktion
Alles sieht nach einer ziemlichen Überreaktion aus.

Wenn das Geschehen zwischen Bundeshaus und Hotel Bellevue stattfindet, muss die Polizei doch nicht bis zum Bahnhof alles absperren oder nicht tangierte Buslinien einstellen lassen.
Auch Velofahrer zum Stossen ihres Velos auf temporären Einbahnstrasse zu zwingen zeugt von wenig Souveränität - bei 9 m Strassenbreite...
(Diesbezüglich ist Bern sowieso auf dem Stand wie Zürich vor 1980).

Insgesamt ein Riesenaufgebot von eifriger Polizei und überhaupt nix los.

Die chinesischen Besucher werden ja völlig isoliert. Da kommt ein Staatspräsiden vom Kaliber Ami-Präsident und nicht eine Fahne oder Blumetopf ist aufgestellt.
Arbeitsbesuch? Starre Prinzipienreiterei!
Sollen beim Extrazug Mittwochs die Scheiben gar von Aussen zugeklebt werden?

BE Stadtpolizei: Etwas mehr souplesse bitte, kombiniert mit einem wachsamen Auge wenn wirklich Verdächtige auftauchen.
Weicheier!!!
Ich fühle mich in meiner Freiheit und Neutralität beraubt, wenn ich heute Nachmittag nicht normal über den Bundesplatz laufen kann!
Nur weil unser Bundesrat der Meinung ist, dass ein chinesicher Irgendwas jetzt nach Bern kommen muss und diese beiden Partein etwas auszutauschen haben, wird der Platz und dessen Verbindungsstrassen mitten im Zentrum von Bern gesperrt...das ist eine unverschämte Frechheit!! Wenn sich dieser chinesische ..... (beleidigendes Wort durch Red. gelöscht) hier nicht sicher fühlt ohne Absperrung und Hochsicherheitstrakt, soll er zuhause bleiben!! Wir sind kein kommunistisches Land, das immer alles befürchtet und niederschlägt ohne das Hirn einzuschalten! Unsere eigenen Staatsoberhäupter laufen ohne Bodyguard frei in Bern herum, könnten jederzeit attackiert oder was auch immer werden..aber nein, wir (also die Sitzfurzer im Bundeshaus) werden schwach und riegeln die halbe Innenstadt ab, wenn ein chinesisches Oberhaupt anreist...finde ich einfach schwach und meiner Meinung nach sind die Leute, die das organisieren einfach nur ..... (Wort gelöscht, Red.) in der Hose und Weicheier!!!..oder im Prinzip eigentlich Verräter unserer Neutralität!! ..super Henä!
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Jede 5G-Basisstation benötigt einen Glasfaseranschluss.
Jede 5G-Basisstation benötigt einen ...
Bern - Dichte und leistungsfähige Netze mit adaptiven Mobilfunkantennen für 5G, in Kombination mit einem gezielten Glasfaserausbau, können die Schweiz auf dem Weg in Richtung Hochbreitband-Gesellschaft voranbringen. Zugleich sind die Voraussetzungen gegeben, um die Bevölkerung wirksam vor der Strahlung durch Antennen zu schützen. mehr lesen 
Buchhaltung Bern - Der Bundesrat hat am 26. Januar 2022 das summarische Abrechnungsverfahren für Kurzarbeitsentschädigung (KAE) ... mehr lesen  
Der Bund sendet ein wichtiges Signal an Arbeitnehmer und Betriebe.
Durch die Massnahme sollten Saisonmitarbeitenden im Gastgewerbe Ganzjahresperspektiven geboten werden.
Verbände Bern - Um den Herausforderungen der saisonbedingten Arbeitslosigkeit und des Fachkräftemangels im Gastgewerbe zu begegnen, wurde ... mehr lesen  
Coronavirus  Bern - Der Bundesrat hat heute beschlossen, das summarische Abrechnungsverfahren für Kurzarbeitsentschädigung (KAE) bis zum 31. März 2022 für alle Unternehmen zu verlängern. ... mehr lesen
Der Bundesrat reagiert auf die Corona-Situation.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 12°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Basel 13°C 27°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 12°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
Bern 12°C 26°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 13°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig vereinzelte Gewitter
Genf 13°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Lugano 14°C 29°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten