Polizei überwältigt Amokschützen in Buchs
publiziert: Donnerstag, 13. Nov 2008 / 17:14 Uhr / aktualisiert: Montag, 17. Nov 2008 / 12:41 Uhr

Buchs - Ein 50-jähriger Amokschütze ist von der Aargauer Kantonspolizei in Buchs AG angeschossen und überwältigt worden. Der Schweizer wurde schwer verletzt. Er hatte zuvor mehrere Schüsse aus einem Gewehr abgegeben.

Bei der verwendeten Waffe handelt es sich nicht um ein Sturmgewehr.
Bei der verwendeten Waffe handelt es sich nicht um ein Sturmgewehr.
3 Meldungen im Zusammenhang
Der Mann hatte seit den Mittagsstunden aus seinem Einfamilienhaus mehrmals um sich geschossen. Dabei wurde niemand verletzt, wie Polizeisprecher Rudolf Woodtli auf Anfrage sagte. Eine erste Meldung über zwei abgefeuerte Schüsse traf um 12.50 Uhr ein.

Einsatzkräfte der Kantonspolizei und der Sondereinheit «Argus» umstellten das Einfamilienhaus, in dem sich der Amokschütze verschanzt hatte. Sie versuchten mit Verhandlungen, den Mann zum Aufgeben zu bewegen. Diese Bemühungen scheiterten.

Schusswechsel mit der Polizei

Um 15 Uhr tauchte der Mann an einem Fenster auf und erklärte sich zu Gesprächen bereit. Er brach diese bald wieder ab und erschien unvermittelt mit dem Gewehr wieder am Fenster.

Wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte, schoss er sofort gezielt auf Einsatzkräfte der Einheit «Argus», die rund um das Haus Stellung bezogen hatten. Zwei Beamte erwiderten das Feuer in Notwehr. Von zwei Kugeln getroffen brach der Schütze zusammen.

«Argus»-Beamte drangen daraufhin gewaltsam ins Haus ein und überwältigten den Mann. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einer Ambulanz ins Spital transportiert. Nach Auskunft der Ärzte ist er ausser Lebensgefahr. Seitens der Polizei wurde niemand verletzt.

Kein Sturmgewehr

Über das Motiv des Amokschützen konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Der 50-Jährige sei aber kein unbeschriebenes Blatt und als gewalttätig bekannt. Die Herkunft des Gewehrs ist Gegenstand von Ermittlungen. Bei der Waffe handle es sich nicht um ein Sturmgewehr.

Aus Sicherheitsgründen hatte die Kantonspolizei das in der Nähe gelegene Suhrenmatteschulhaus geräumt. Dort sind die Bezirksschule und die Sekundarschule untergebracht.

(bert/sda)

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Zusammenhang???
Ich bin nicht die Einzige, die die Armeewaffenabgabe fordert. Es gibt immer wieder Tote durch Armeewaffen. Dass Sie sich so angegriffen fühlen, müssen Sie ja ein hohes Amt in der Armee ausführen.
Zusammenhang???
Ich bin erstaunt darüber, dass dieser Bericht unter der Rubrik Armee zufinden ist. (Oder auch nicht....) Dieser Vorfall hat nicht im geringsten einen Zusammenhang mit der Armee, geschweige den mit einem Stgw. Einmal mehr wird hier auf Kosten der Armee Boulevard-Journalismus betrieben.
Interessant ist der Zusammenhang, welcher im Beitrag von "marylou" mit der Heimabgabe der Ordonnanzwaffe gestellt wird. Völlig aus der Luft gegriffen und überhaupt nicht zum Thema passend.
Amokschütze an Vollmond
Die erneuten Vorfälle zeigen, dass die Armeewaffen abgegeben werden sollen. Sollte der aktuelle Amokschütze einen Waffenschein besitzen, muss auch gehandelt werden, ob die Waffenschein-Erwerbung zu lasch gehandhabt wird.
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