Prämien: Druck auf Couchepin mit Online-Petition
publiziert: Montag, 1. Jun 2009 / 11:49 Uhr

Bern - Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) macht mit einer Online-Petition weiter Druck auf Gesundheitsminister Pascal Couchepin. Die Petition fordert den Bundesrat auf, rasch wirksame Massnahmen gegen das andauernde Wachstum des Gesundheitskosten zu ergreifen.

Der SKS stellt sich gegen die Provisionen bei Kassenwechseln.
Der SKS stellt sich gegen die Provisionen bei Kassenwechseln.
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Die bevorstehende drastische Erhöhung der Krankenkassenprämien werde in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für viele Familien und auch Einzelpersonen kaum mehr zu verkraften sein, teilte die SKS mit.

Bundesrat Pascal Couchepin handle jedoch nur zögerlich und fasse die falschen Massnahmen ins Auge. Mit der vom Bundesrat geplanten Praxisgebühr würden die Versicherten gestraft, ohne dass wirksame Einsparungen erzielt würden.

Nach Ansicht der SKS gibt es jedoch Wege, den Anstieg der Gesundheitskosten und damit der Prämien einzudämmen. Bei den Medikamentenpreisen und den Provisionen, die die Versicherer bei gewissen Kassenwechseln einstreichen würden, liessen sich Einsparungen von einer Milliarde Franken erzielen.

Sommaruga droht mit Initiative

SKS-Präsidentin und SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga (BE) hatte zuvor bereits in einem Interview mit der Zeitung «Sonntag» mit einer Volksinitiative gedroht. Spare Couchepin bei den Medikamenten nicht mindestens 800 Millionen ein, würden der Konsumententschutz un die Krankenkassen in die Offensive gehen.

Die Medikamentenpreise sind auch Thema von Gesprächen zwischen dem Krankenkassendachverband santésuisse und dem Industriedachverband Interpharma. Dies sagte Interpharma-Generalsekretär Thomas Cueni zu einem Artikel der «NZZ am Sonntag».

Ziel der Gespräche sei es, dem BAG einen Vorschlag zur Senkung der Medikamentenpreise vorzulegen. Santésuisse verfolgt dabei laut Sprecher Felix Schneuwly auch ein anderes Ziel: Man wolle verhindern, dass es Rekurse der Pharmaindustrie hagle, wenn die Preise tatsächlich gesenkt würden. Diese Befürchtung habe das BAG geäussert.

(ht/sda)

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Ja, liebe/r DasES aus Strengelbach...
Sie können sich gescheit auch zum Thema äussern - dies wurde hier bereits auch gemacht - auch von mir! Gute Nacht ...
Chat mit Thomy aus Münchenbuchsee?
Hallo, ist das ein Chat oder können wir wieder sachlich werden? Für persönliche Gespräche gibt es Skype, MSN, oder das Telefon!
Midas
Sie qualifizieren schon wieder!
Das ist ja toll Thommy
Sie haben mir doch Sachen unterstellt, die persönlich und überhaupt nichts mit der Forumdiskussion zu tun haben. Sie teilen permanent im Forum aus, können aber selber Nichts einstecken.

Damit disqualifizieren Sie sich doch selber ständig. Ich kann ja nichts dafür wenn Sie argumentativ gehandicapt sind.

Schauen Sie also zuerst mal bitte in den Spiegel und diskutieren Sie zukünftig Themen und nicht Personen.

Schönen Tag auch!
Jaaaaah - lieber Midas
Es könnte ja sein, dass Sie dort, wo Sie sich gerade aufhalten - als Pendler zwischen Welten, sich von Hellseherei oder anderen Eingebungen leiten lassen.

Das Meiste, was Sie mutmassen und zuordnen ist unrichtig! Aber, was soll's. Ich bin ja nicht der Erste, den Sie mit Ihrer unnachahmlichen Art schubladisieren ...

DARUM ist ein Gespräch mit Ihnen bisher meistens zum Scheitern verurteilt oder man lässt es einfach so stehen, was Sie so alles von sich geben -

Der Ueli ...
Der muss jetzt arbeiten und sich wie ein Bundesrat zu benehmen versuchen .... Er will ja die beste Armee der Welt ... Dabei hat er es jetzt, wie sein Vorgänger, mit den einzelnen Vorgängen (den vermutlich tagtäglichen ...) zu tun, die man informativ so zurecht stutzen muss, dass nicht auffällt, dass auch der Ueli nicht mehr tun kann, als Feuerwehrübungen kontrollieren!!
Lieber DasES
Man muss sich mal vorstellen. Ich bin 44, unabhängig von Partei mochte ich Leuenberger noch nie. Seine Art nicht, sein pseudo-schöngeistiges Gequatsche oder seine Politik. Wie lange ist er jetzt schon im Amt?

Ich war anfang 30 und darf mich immer noch an ihm aufregen. Der erste Politiker bei dessen Abgang ich eine Flasche Champagner aufmache. Er begleitet mich zu meinem Leidwesen durch die wichtigsten Jahre meines Lebens, ohne dass ich einen Einfluss hätte. Fast so, als würden wir einmal im Jahr ein ZK bestätigen,

Dank Leuenberger kann ich persönlich zu ca. 10 % nachvollziehen, wie man sich damals in roten Staaten fühlen musste. Er sitzt, und sitzt und sitzt. Wie Honecker oder Breshnev. Er sitzt. Vielleicht noch wenn ich pensioniert werde. Wenn er dann endlich mal einen Abgang macht, zahlen wir ihm noch weit länger ein fürstliches Gehalt.

Das ist so frustrierenden und lähmt das Land. Keine neuen Ideen, kein Pfupf, immer das gleiche Menu. Couchpin fällt in die gleiche Kategorie. Die Sitzenden, die ausgelaugten Sesselkleber.

Wir können den Bundesrat nicht selber wählen, es wäre aber mal Zeit für eine Initiative mit dem Zweck, dass ein Bundesrat zwei Amtsperioden von maximal 4 Jahren durchführen kann. Was das Ausland schon lange kennt. Dann würde sich diese Land vielleicht auch wieder etwas mehr bewegen.
Nicht nur...
...diese beiden, eigentlich gehören alle dieses pseudo korrupten (weil mittels Beteiligungen und Verwaltungsratsmandate durch die Wirtschaft gekauften) Politiker angezeigt und ihren Aemtern enthoben.

Von Moritz hat man wenigstens ab und zu etwas gehört, wenn auch nicht immer Schlaues, aber was ist mit dem Bauernsohn Ueli los, haben sie den schon stillgelegt, seit seiner unnötigen "wir wollen die beste Armee" Proklamation haben wir nichts mehr, geschweige denn etwas gescheiteres (sofern das von ihm überhaupt zu erwarten wäre) gehört?
Höchste Zeit
Couchepin merkt leider selber nicht dass er längst überfällig ist. Gleiches gilt für Leuenberger.
Dass Couchepin zurück treten sollte, darüber bestehen ...
... eigentlich, meine ich, keine Zweifel. Was sich dieser Bundesrat in den letzten Jahren für unqualfizierte Äusserungen geleistet hatte, sollte ausreichen, um ihm dem guten Rat zu erteilen, sich in den Ruhestand versetzen zu lassen!

Das Wichgste jedenfalls ist ..., dass der nächste Gesundheitsminister oder die nächste Gesundheitsministerin auf keinen Fall (!) ein bürgerliches Mitglied es Parlaments sein dürfte! Ansonsten geht es gleichermassen handgestrickt und un-professionell weiter, wie bisher!

Jetzt müsste dieses Gesundheitsdepartement von einer Ministerin oder einem Minister geführt werden, die(der) die Sache kennt und AUCH die sozial-ethische Seite dieser Aufgaben als gesunder MENSCH zu beurteilen vermag - sprich, wesentlich mehr Einfühlungsvermögen mitbringt, als dies Couchepin, auch wenn er sich "Mühe gäbe", je aufbringen könnte ....!


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