Prämienschock: Fraktionen fordern Sofortmassnahmen

publiziert: Dienstag, 26. Mai 2009 / 18:57 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 26. Mai 2009 / 19:15 Uhr

Bern - Die Bundeshausfraktionen wollen bei der Bekämpfung der rasant steigenden Gesundheitskosten Nägel mit Köpfen machen. Die Grünen fordern einen zweijährigen Prämienstopp, die SP eine dringliche Debatte und die CVP-EVP-glp-Fraktion Sofortmassnahmen.

Die CVP-EV-glp-Fraktion fordert den Bundesrat auf, die Preise der Medikamente mit abgelaufenen Patenten zu senken. (Archivbild)
Die CVP-EV-glp-Fraktion fordert den Bundesrat auf, die Preise der Medikamente mit abgelaufenen Patenten zu senken. (Archivbild)
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Die Grünen machen den Vorschlag, dass die Kostensteigerungen während zwei Jahren von der öffentlichen Hand übernommen werden sollen. Mit einer weiteren Pflästerlipolitik und der Abwälzung der Gesundheitskosten auf die Prämienzahlenden müsse jetzt Schluss sein.

Der von den Grünen geforderte zweijährige Prämienstopp soll nach Ansicht der Fraktion als Denkpause genutzt werden, um im Gesundheitssystem einige grundlegende Änderungen in Angriff zu nehmen. Vorschläge zur Gesundung des Gesundheitswesens sollen im Rahmen einer dringlichen Debatte diskutiert werden.

«20 Prozent seien inakzeptabel»

Ein solche Aussprache fordert auch die SP-Fraktion. Ein Prämienanstieg von bis zu 20 Prozent sei inakzeptabel und schade der Kaufkraft schwer. Die SP will die steigenden Gesundheitskosten mit einer rigorosen Senkung der Medikamentenpreise sowie mit der Förderung der kostengünstigen Hausarztmedizin und der medizinischen Netzwerke erreichen.

Auch die CVP-EV-glp-Fraktion fordert den Bundesrat in einem Vorstoss auf, die Preise der Medikamente mit abgelaufenen Patenten sowie diejenigen der Generika zu senken. Wenn das KVG dem Kartellrecht unterstellt werde, könnten nach Ansicht der Fraktion mehr Wettbewerb und fairere Preise erreicht werden.

Die SVP-Fraktion befasst sich mit der steuerlichen Entlastung von Familien mit Kindern. Falls das Parlament, wie vom Bundesrat vorgeschlagen, nur für die Fremdbetreuung einen Steuerabzug zulässt, will die SVP eine Volksinitiative lancieren.

(tri/sda)

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Noch lange nicht!
Der Chlapf bei den Banken hat lediglich dazugeführt, dass die Stühle gewechselt wurden, nicht aber die die draufsitzen. Die Abzocker- und Spekulationskrise veranlasste unsere Regierung Mittel, die sie zur Sanierung des durch unfähige Bundesräte zerstörten Gesundheitswesen hätten verwenden können, dazu eingesetzt werden, die verzockten Gelder auszugleichen und die Verbrecher dazu aufzufordern, so weiterzumachen wie bisher. Hier sehen wir, was die Folgen sind: Die verzockten Gelder werden auf die Prämien geschlagen, dass die Bosse auf keinen Cent ihrer Millionensaläre verzichten müssen.

Solange Korruption in der Regierung angesagt und als toll empfunden wird, wird es nicht einmal eine Untersuchung geben.

Das Volk muss endlich einmal aufstehen und zurückschlagen.
Abzocke- und Spekulation
Schmeisst doch endlich den offensichtlich unfähigen Couchepin raus und hört mit der Korruption in der Regierung auf (wer Firmeninteresse vertritt hat in der Regierung nichts verloren!)!

Wieso muss der kleine Bürger die Finanzspielchen der Spiele Junkies, die die ganze Abzocker- und Spekulationskrise zu verantworten haben, mittragen?
Wieso ergeben 3,5 % Kostenanstieg zwangsläufig 20 % Prämienerhöhung? Leute, hier wird beschissen und zwar gewaltig.

Wie lange lässt sich das dumme Volk noch von diesen Gaunern auf der Nase rumtanzen?
Wacht endlich auf!!!!
Wann werden endlich einmal Untersuchungen eingeleitet, in den Verwaltungen (Chefetagen) der Krankenkassen? Was sich die Kader und höheren Angestellten sowie Broker der Krankenkassen leisten, geht auf keine Kuhhaut. Da gibts Ferienreisen an die schönsten Orte, in den teuersten Hotels. Und dies alles auf Kosten der Prämienzahler? Immer wird über die Einkommen der Ärzte und des Pflegepersonals geschimpft, über Taxpunkte und dergleichen. Ich wünschte mir eine Untersuchungskomission, die den Löhnen und Boni in den Teppichetagen der Krankenkassen nachgeht. Innerhalb der Krankenkassen sollte einmal der Sparstift angesetzt werden. Immer mehr Prämien verlangen, das ist selbstverständlich einfacher. Bei den Bankern hat es auch einen "Chlapf" gebraucht, bis da mal wenigsten ansatzmässig aufgeräumt wurde.
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