Präsidentin von Exit zurückgetreten
publiziert: Samstag, 24. Mai 2003 / 19:05 Uhr

Zürich - Elke Baezner-Seiler ist an der Generalversammlung der Sterbehilfeorganisation Exit in Zürich als Präsidentin zurückgetreten. Wie Exit mitteilte, wurde Werner Kriesi einstimmig als Präsident ad interim gewählt.

Selbstbestimmtes Sterben in Betreuung.
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Kriesi wird Exit bis zur nächsten Generalversammlung 2004 leiten. Baezner-Seiler war vier Jahre lang Präsidentin der Organisation. Sie sagte, ihr Rücktritt sei ihr leichter gefallen, weil Exit weitgehend aus den negativen Schlagzeilen verschwunden sei.

An der Generalversammlung nahmen gut 400 Mitglieder teil, wie die Organisation mitteilte. Neben den Wahlen diskutierten sie über die Mitgliederbefragung und die zukünftige Politik von Exit. Freitod-Hilfe für psychisch und Alzheimer-Kranke und die Behandlung von Gesuchen aus dem Ausland wurde ebenfalls besprochen.

Dabei sprach sich eine Mehrheit der Mitglieder für eine massvolle Liberalisierung der als zu restriktiv empfundenen Praxis aus. Eine klare Mehrheit lehnte Sterbetourismus ab. Exit will im Herbst zu all diesen Fragen eine Tagung durchführen. Formelle Beschlüsse fasse dann die Generalversammlung 2004, hiess es weiter.

Zu reden gaben auch die Anträge des vor kurzem aus der Untersuchungshaft entlassenen Exit-Mitglieds Peter Baumann. Der Zürcher Sterbehelfer und Präsident des Exit-unabhängigen Vereins Suizidhilfe beantragte finanzielle Unterstützung. Die Generalversammlung verwehrte ihm dies jedoch.

(fest/sda)

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