Autobahn-Vignette kostet 100 Franken ab 2015
Preis für Autobahn-Vignette steigt auf 100 Franken
publiziert: Montag, 4. Mrz 2013 / 16:51 Uhr
Mit der Erhöhung sollen Strassenbauprojekte finanziert werden.
Mit der Erhöhung sollen Strassenbauprojekte finanziert werden.

Bern - 100 Franken soll die Autobahn-Vignette ab 2015 kosten. Der Nationalrat ist im dritten Anlauf auf die Linie des Bundesrates und Ständerats eingeschwenkt. Zuvor hatte er sich für eine Erhöhung auf lediglich 70 Franken ausgesprochen.

11 Meldungen im Zusammenhang
Mit 97 zu 89 Stimmen hiess der Nationalrat die Erhöhung auf 100 Franken gut und lehnte damit einen Kompromissvorschlag für eine Erhöhung auf 80 Franken ab. Die Räte sind sich somit einig: Der Ständerat hatte stets für 100 Franken gestimmt. Zustande kam die Einigung, weil die SP nun mehrheitlich für 100 Franken stimmte.

Eine Minderheit aus der SVP hatte gefordert, an der Erhöhung auf 70 Franken festzuhalten. Sie scheiterte aber mit 88 zu 63 Stimmen bei 35 Enthaltungen gegen die Variante mit 80 Franken.

Die Gegner einer Erhöhung auf 100 Franken machten unterschiedliche Gründe geltend: Während grössere Teil der SVP damit gegen die Querfinanzierung von der Strasse zur Schiene protestierten, wollten Teile der Linken einen weiteren Ausbau der Strassen verhindern.

Ohne Erhöhung keine Strassenprojekte

Verkehrsministerin Doris Leuthard machte sich erneut für eine Erhöhung auf 100 Franken stark. Sie warnte davor, dass mehrere geplante Strassenprojekte in den nächsten 10 bis 15 Jahren ohne Erhöhung des Vignettenpreises nicht gebaut werden könnten. «Die Erweiterung ist nicht gratis.»

Die zusätzlichen Einnahmen aus der Preiserhöhung - total 305 Millionen Franken Franken - sind für neue Nationalstrassen vorgesehen. In diesem Punkt sind sich National- und Ständerat bereits früher einig geworden: Rund 390 Kilometer Strassen sollen neu ins Nationalstrassennetz aufgenommen werden. Aufschlagen soll die Vignette ab voraussichtlich 2015.

Zusätzlich zur teureren Vignette wollen die Räte eine Vignette für zwei Monate zum Preis von 40 Franken einführen. Sie ist vor allem für Touristen gedacht.

(fest/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 5 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Damit neue Strecken ins ... mehr lesen
Die Autobahnvignette soll massiv teurer werden.
Aus Sicht des Komitees «Ja zur Vignette» ist die Erhöhung des Vignettenpreises von 40 auf 100 Franken nötig.
Bern - Über den Preis für die ... mehr lesen
Bern - Über die Erhöhung des Preises für die Autobahnvignette wird das Volk ... mehr lesen
Über die Preiserhöhung entscheidet das Volk am 24. November.
Bern - Zur Erhöhung des Preises für die Autobahnvignette von 40 auf 100 Franken hat voraussichtlich das Volk das letzte Wort. Das bürgerliche Komitee, das den Aufschlag mit einem Referendum bekämpft, hat mehr als die notwendigen 50'000 Unterschriften beisammen. mehr lesen 
Bundesrätin Doris Leuthard
Bern - Verkehrsministerin Doris Leuthard geht davon aus, dass in Zukunft 1 bis 1,3 Mrd. Fr. pro Jahr mehr in die Strasse investiert werden müssen, als heute. In einem Interview ... mehr lesen 4
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bern - Der Touring Club Schweiz ... mehr lesen
Der TCS will keine Verteuerung der Autobahnvignette.
Das Bauernparlament will am 26. April über das Referendum entscheiden. (Symbolbild)
Bern - Startschuss für die Gegner ... mehr lesen
Brüssel - Die EU-Kommission möchte, dass die Schweiz eine Autobahnvignette mit nur kurzer Laufzeit einführt - etwa für eine Woche oder zehn Tage. Die EU-Kommission beruft sich dabei auf die Leitlinien für Strassenverkehrsgebühren in der EU. mehr lesen 
Bern - Die Autobahnvignette dürfte künftig 100 Franken kosten. Die Verkehrskommission des Nationalrates (KVF) hat eingelenkt und empfiehlt ihrem Rat, diesem Preis zuzustimmen. mehr lesen 
Bern - Der Ständerat bleibt dabei: Die Autobahnvignette soll auf 100 Franken aufschlagen. Die kleine Kammer hielt am Donnerstag an ihrem früheren Entscheid fest und unterstützt damit weiter den Bundesrat. Der Nationalrat will nur eine Erhöhung auf 70 Franken genehmigen. mehr lesen  2
Bern - Weiter finden die Räte keine Einigung zum Autobahnvignetten-Preis: Nach Ansicht des Nationalrats soll die Autobahnvignette künftig 70 statt 40 Franken kosten. Bundesrat und Ständerat verlangen eine Erhöhung auf 100 Franken, um das Nationalstrassennetz auszubauen. mehr lesen 
Patrioten kaufen im Ausland!
Und dann kommt noch die Stadtmaut!
Noch nie gehört? Ja, die wollen die Parkgebühren derartig erhöhen, dass das einer Stadtmaut gleichkommt!
Also eines kann ich jetzt schon sagen, ich werde sparen, wo ich nur kann und tanke ab heute nur noch über der Grenze. Ich hab's bis dorthin wirklich nicht weit und es lohnt sich, denn ich fahre mit Diesel!
Angesehene Finanzfachleute der Schweiz (sogar ein ehemaliger SNB-Direktor von der konservativen Sorte) haben kürzlich über das Posten jenseits Grenze folgendes gesagt (SRF): Länder verhalten sich wie jede andere Konkurrenz auch, da Konkurrenz das Geschäft belebt, nützt sie der Wirtschaft und dem Fortschritt. Nur so kämen die oftmals drastisch überhöhte Schweizer Preise herunter, sagten diese Experten! Das mache unsere Waren im Ausland wiederum konkurrenzfähiger usw. usw. und bringe so den Verlust spielend wieder herein. Ergo wird jetzt im Ausland gepostet, was das Zeug hält. Danke für diesen Tipp!
Ein Harmann Kardon HiFi Gerät kostet in der Schweiz dreimal so viel wie in Deutschland! Wo wird das Gerät hergestellt? irgendwo im Fernen Osten! Der Kauf schadet also keinem Schweizer Unternehmen, aber dem Kunden nützt's, wenn die Preise dieser Geräte fallen. Derlei Beispiele liessen sich beliebige anführen! Besonders bei den Medi-Preisen wären die Einsparungen im Jahr ohne grossen Aufwand in Milliardenhöhe. Liebe Sozialdemokraten, hier wäre eine echte soziale Aufage zu bewältigen! (Ich weiss, ihr habt es schon dutzendmal versucht und seid an der Pharmalobby gescheitert, war ein rethorischer Aufruf! Verliert aber euer Ziel nicht aus den Augen und denkt daran, der Verkehr erfüllt auch einen sehr hohen sozialen Zweck! Kapiert das endlich!)
Patrioten kaufen im Ausland!
Fr. 100.--, denke ich, das ...
ist zuviel für den Normalverdiener - oder für Pensionäre, die keine allzu grossen Pensiongelder zur Verfügung haben - Es sind ja nicht nur die Fr. 100.-- die zählen, sondern all' die anderen Kosten, die anfallen!
Gutsituierte und Reiche, das weiss ich, sehen dies völlig anders! Weil kurzsichtig und egozentrisch konstruiert.

Darum meine ich, müsste diese Abgabe, die zu Recht erhoben wird, so genannt "sozialverträglich" sein. Das war bisher so mit Fr. 40.-- für uns Normalos. Für alle, die ein Bruttoeinkommen von mehr als ca Fr. 90'000.-- haben, für diese wäre Fr. 100.-- angemessen.
Fordern
Leuthard kann nur fordern sonst kann sie überhaupt nichts ! Alles was Frau Leuthard bringt kostet mehr Geld! Frau Leuthard bringt nur Mehr Steuern , Abgaben ,oder Lenkungen! Unter Ihr verarmt die Schweiz ! Auch Frau Widmer-Schlumpf will noch etwas ! So geht es nicht mehr die Abgaben auf die Mineraloele sind total der Strasse zuzuführen und nicht in die bundeskasse und gar nicht dem öv Äutofahre müssen bezahlen und haben immer weniger platz (Busspuhren und Haltestellen auf der Strasse !
verkaftbar?
Abzockerei durch einzelne schamlose Manager musste nun unbedingt Einhalt geboten werden!?
Abzockerei durch unsere Volkszertreter ist verkraftbar und deshalb legitim??
Wie auch immer, die Abzockerei durch Bundesrat und Parlament ist ja wohl nicht weniger schamlos ...
Das ist verkraftbar
Im Vergleich zum Ausland fahren wir hier immer noch sehr günstig auf den Strassen herum.

Das ÖV und Strassenausbau / Unterhalt immer teurer werden ist klar. Auch ein Preis den wir wegen der ungebremsten Zuwanderung zahlen.

Das Verursacherprinzip kann hier nie voll greifen, dann müsste man ja alle Steuerzahler komplett entlasten die z.B. nie ÖV benutzen oder kein Auto haben oder beides nicht. Und dann würde eine Autobahnvignette wahrscheinlich 2000 Franken kosten müssen.

Mobilität ist eines der absolut wichtigsten Güter eines Landes.
Dafür muss der Staat aufkommen und die Kosten so übernehmen, dass der normale Arbeitnehmer es sich noch leisten kann mit dem Auto oder mit dem ÖV zur Arbeit zu fahren.
Leider, was viele noch nicht einsehen, steuern wir davon weg.
Wenn ein GA (2. Klasse) in Richtung 4000.- geht oder ein Ausflug ins Wallis mit dem Zug für eine 4 Köpfige Familie mehrere Hundert Franken kostet, dann stimmt etwas nicht mehr.

Das ausgerechnet politische Schwergewichte wie z.B. Economiesuisse (ja, die schon wieder) für GAs jenseits von 10000 Franken sind schreit von Kurzsichtigkeit.
Und wenn die Linken am liebsten Strassen gleich ganz verbieten würden, dann zeugt das von schlichter Dummheit.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Kräftiger Stau: 2018 verfügten Schweizer Autos durchschnittlich über 179 PS - Rekord.
Kräftiger Stau: 2018 verfügten Schweizer Autos durchschnittlich über 179 PS - ...
Dübendorf, St. Gallen und Thun - Wieviel verbraucht die Fahrzeugflotte eines Landes im Durchschnitt? Wie ändert sich das von Jahr zu Jahr? Mit der zunehmenden Zahl an Elektrofahrzeugen und immer mehr «Crossover»-Modellen, die kaum noch einem Fahrzeugsegment zugeordnet werden können, wird die Analyse immer schwieriger. mehr lesen 
Die Vorteile von E-Bikes sind zahlreich. Wer ein E-Bike besitzt, ist zeitlich flexibel, da er beispielsweise von Störungen im öffentlichen Nahverkehr nicht ... mehr lesen  
An erster Stelle steht die eigene Sicherheit.
E-Bikes werden immer beliebter.
Publinews Ein Firmenwagen stellt oft ein lukratives Angebot für Arbeitnehmer dar und wird daher auch von zahlreichen Firmen angeboten, ... mehr lesen  
Versicherungen CBD-Produkte haben in den vergangenen Jahren die Erfolgsleiter kennengelernt. Sie sind nicht nur in Deutschland immer beliebter geworden. mehr lesen  
CBD-Konsum wirkt sich nicht auf die Fahrtüchtigkeit aus.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: https://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich -2°C 4°C Nebelfelderleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Schneeregenschauer
Basel -1°C 5°C Nebelfelderleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wechselnd bewölkt
St. Gallen -1°C 4°C Nebelfelderleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, wenig Schnee
Bern -3°C 4°C Nebelfelderleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wechselnd bewölkt
Luzern -2°C 4°C Nebelfelderleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Schneeregenschauer
Genf -2°C 6°C Nebelfelderleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Lugano 1°C 7°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten