Premier Brown erntet viel Lob für emotionale Rede
publiziert: Dienstag, 23. Sep 2008 / 19:13 Uhr

London - Der angeschlagene britische Premierminister Gordon Brown ist auf dem Labour-Parteitag mit einer emotionalen Rede in die Offensive gegangen. Er verteidigte dabei seinen Führungsstil und rief die Partei zur Geschlossenheit auf.

Brown habe den richtigen Ton gefunden.
Brown habe den richtigen Ton gefunden.
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«Die Menschen würden uns nicht verzeihen, wenn wir uns in diesen Zeiten nur um uns selbst kümmern», sagte Brown in einer mit Spannung erwarteten Rede in Manchester.

Er sei trotz aller Kritik der richtige Mann, um das Land durch die derzeitige Finanzkrise zu führen. Es sei nicht Zeit für einen «Anfänger». «In diesen unsicheren Zeiten müssen wir, und werden wir der Fels der Stabilität und Gerechtigkeit sein, auf dem die Menschen stehen können.»

Für seine Rede erntete der Premier minutenlangen Applaus und das Lob von Kabinettskollegen und Delegierten. Die Rede sei «exzellent» gewesen, sagte Aussenminister David Miliband, der selbst als Herausforderer Browns gehandelt wird. «Gordon hat den richtigen Ton gefunden.»

Wichtigste Rede

Die Rede galt als die wichtigste in Browns Karriere. Labour liegt in Umfragen mehr als 20 Prozentpunkte hinter den oppositionellen Konservativen. Erst vergangene Woche hatten parteiinterne Kritiker eine Abstimmung über den Premier gefordert.

Schützenhilfe bekam Brown von seiner Frau Sarah, die die Rede einleitete und ihren Mann mit einem Kuss auf der Bühne begrüsste. «Ich bin so stolz, ihn jeden Tag hart für die Interessen der Menschen des Landes arbeiten zu sehen», sagte sie unter grossem Applaus der Delegierten.

Auch Gewerkschaftsführer zeigten sich begeistert und nannten Brown den richtigen Premier für schwere Wirtschaftszeiten. Grossbritannien leidet besonders stark unter der weltweiten Finanzkrise und geht auf eine Rezession zu.

(smw/sda)

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