Premier Brown überrascht mit neuem Kabinett

publiziert: Freitag, 3. Okt 2008 / 17:12 Uhr / aktualisiert: Freitag, 3. Okt 2008 / 19:49 Uhr

London - Kabinettsumbildung in London mit Überraschungen: Der britische Premier Gordon Brown hat seine Regierungsmannschaft neu aufgestellt und auch den umstrittenen EU-Handelskommissar Peter Mandelson wieder ins Boot geholt.

Der britische Premier Gordon Brown hat seine Regierungsmannschaft neu aufgestellt.
Der britische Premier Gordon Brown hat seine Regierungsmannschaft neu aufgestellt.
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Vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Finanzkrise werde Mandelson das Wirtschaftsministerium übernehmen, sagte Brown. «Peter Mandelson ist jemand, der den Unterschied ausmachen kann, wenn er uns hilft, das Richtige für die Wirtschaft in diesem Land zu tun.»

In Bezug auf frühere Rivalitäten der beiden Politiker sagte der Premierminister: «Man legt im nationalen Interesse all die Angelegenheiten der Vergangenheit beiseite.» Mandelson, Anhänger von Browns Vorgänger und Rivalen Tony Blair, war zwei Mal Minister unter Blair.

Mandelson bestätigte in Brüssel seine Berufung. Er werde hart arbeiten, damit das Land die globale Finanzkrise überwinden könne, sagte der 54-Jährige. Er sei überrascht und stolz über den Ruf in Browns Kabinett. Mandelson soll den Job des derzeitigen Wirtschaftsministers John Hutton übernehmen.

Huttons Abberufung gilt in London ebenfalls als Überraschung. Ersetzt werden soll nach einem Bericht der britischen BBC auch Verteidigungsminister Des Browne.

Ernennung politischer Schwergewichte

Mit der Ernennung politischer Schwergewichte will der angeschlagene Brown seine Regierung unter anderem in der weltweiten Finanzkrise besser aufstellen. Zudem will der Premier sein Image aufbessern.

Brown hatte sich nach einem umjubelten Auftritt auf dem Labour-Parteitag zwar eine Atempause verschafft, in Umfragen liegt Labour jedoch immer noch weit hinter den konservativen Tories.

Nach Medienberichten sollen die wichtigen Posten im Kabinett - das Amt des Aussenministers und das des Finanzministers und der Innenministerin - nicht neu besetzt werden.

(smw/sda)

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