US-Geheimdienstaffäre

Protestierende in Berlin verlangen «Freiheit statt Angst»

publiziert: Samstag, 7. Sep 2013 / 17:23 Uhr
Mehrere tausend Menschen haben in Berlin unter dem Motto «Freiheit statt Angst» gegen staatliche Überwachung protestiert. (Archivbild)
Mehrere tausend Menschen haben in Berlin unter dem Motto «Freiheit statt Angst» gegen staatliche Überwachung protestiert. (Archivbild)

Berlin - Mit Schildern und Transparenten wie «Interessante Menschen haben Geheimnisse» forderten die Demonstranten ein Ende staatlicher Überwachung.

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«Es kann nicht sein, dass man die Daten von allen Bürgern abgreift», sagte Frederic Krumbein von Amnesty International Berlin am Samstag. Mehrere Redner riefen dazu auf, die schwarz-gelbe Bundesregierung abzuwählen.

«Wir wollen sicher vor Überwachung leben. Dafür gehen wir heute auf die Strasse, und dafür gehen wir in zwei Wochen an die Wahlurne», sagte Kai-Uwe Steffens vom Arbeitskreis gegen Vorratsdatenspeicherung.

Der US-amerikanische Internetaktivist Jacob Appelbaum betonte die Vorreiterrolle von Deutschland als Land, in dem Datenschutz vielen Menschen besonders wichtig sei. «Es gibt keine solchen Proteste in meinem Land», sagte er über die USA.

Die Demonstranten rief er auf, von deutschen Diensten und der Politik Konsequenzen zu verlangen. «Wenn Deutschland umschwenkt, schwenkt der Rest um.»

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar sprach sich am Samstag im Sender WDR 5 dafür aus, ein Gütesiegel für Internetdienste zu entwickeln. Angesichts der neuesten Enthüllungen über die Praktiken des US-Geheimdienstes NSA sagte er, es müssten vertrauenswürdige Dritte mit hoher Sachkenntnis eingeschaltet werden, die die Internetdienste bewerten: «Das würde uns weiterhelfen und das Vertrauen in elektronische Dienste noch einigermassen erhalten.»

(ga/sda)

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