Weltcup-Super-G St. Moritz Frauen
Putzer siegte im Super-G - Sylviane Berthod 10.
publiziert: Samstag, 22. Dez 2001 / 13:03 Uhr / aktualisiert: Samstag, 22. Dez 2001 / 17:16 Uhr

St. Moritz - Die Italienerin Karen Putzer (23) feierte nach 1999 ihren zweiten Weltcup-Sieg in St. Moritz. Für die Schweizerinnen bleibt der Super-G die Sorgendisziplin: Abfahrtssiegerin Sylviane Berthod kam als beste auf den 10. Platz, Corinne Rey-Bellet schied aus.

Der Super-G der Frauen entwickelt sich immer mehr zu einem Je-ka- mi oder vielmehr einem Je-ka-ge (Jede-kann-gewinnen). Im dritten Rennen dieses Winters gab es die dritte Siegerin, insgesamt standen in den drei Super-G zehn Fahrerinnen auf dem Podest --diesmal gleich vier. Hinter Karen Putzer und Daniela Ceccarelli, die einen italienischen Doppelerfolg feierten, klassierten sich Stefanie Schuster und Kirsten Clark ex-aequo im 3. Rang. Für die bereits 26- jährige Ceccarelli aus Rom bedeutete dies die beste Klassierung in ihrer Karriere; sie war noch nie besser als Sechste.

Putzer und Clark scheinen die Schweizer Pisten zu liegen. Die Amerikanerin gewann ihr bisher einziges Rennen im letzten Winter auf der Lenzerheide (Abfahrt), die Italienerin feierte ihre beiden einzigen Erfolge auf Corviglia. Dieses wellige Gelände, das vor allem im Super-G hohe Anforderungen stellt, ist auf ein geschmeidiges Leichtgewicht wie Putzer zugeschnitten. «Ich fühle mich auf solch technischen Pisten wohl», sagte die Studentin aus Nova Levante, die sechs Sprachen spricht. Insgesamt errang sie schon sechs Podestplätze im Weltcup, je drei im Super- und im Riesenslalom. Aber auch die andern Disziplinen beherrscht sie ansprechend. An der WM in St. Anton holte sie -- neben Silber im «Riesen» -- Bronze in der Kombination.

Das Rennen in St. Moritz litt unter schlechten Sichtbedingungen und führte zu zahlreichen Ausfällen, so von Isolde Kostner und Corinne Rey-Bellet. «Ich habe die Wellen nicht gesehen und wurde hin- und hergeworfen. In diesem Super-G sprang man noch mehr als in der Abfahrt», sagte die Westschweizerin. Dank der Warnungen von Corinne Rey-Bellet fuhr Sylviane Berthod etwas vorsichtiger. «Unter diesen Umständen bin ich mit dem Resultat einigermassen zufrieden», meinte Berthod, die als Zehnte nicht nur das beste Schweizer Resultat des Rennens erzielte, sondern das beste in diesem Winter überhaupt. Auch vom Nachwuchs kam keine zu Weltcuppunkten.

Dafür verblüfften Fahrerinnen aus andern Ländern mit hohen Nummern, so Janette Hargin (Sd), Geneviève Simard (Ka) und Elena Tagliabue (It), die trotz diffiziler Verhältnisse noch unter die ersten zehn fuhren. Bemerkenswert ist die Leistung der als Letzte gestarteten Kanadierin Simard, die mit der «64» den 8. Platz erkämpfte. Schon beim Saisonauftakt in Lake Louise war sie mit einer 60er-Nummer Elfte geworden. Wie die Schweizerinnen erlitten auch die Österreicherinnen eine Schlappe; als einzige kam Alexandra Meissnitzer (6.) unter die ersten zwölf.

(kil/sda)

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