Quartett schielt nach Eindhoven

publiziert: Donnerstag, 27. Apr 2006 / 15:10 Uhr

Der UEFA-Cup bittet heute abend zum vorletzten Akt und ermittelt die Protagonisten für den Final am 10. Mai in Eindhoven.

Schalkes Fabian Ernst ist zuversichtlich:  «Wir sind stark genug, um in Sevilla zu bestehen, ein 1:1 reicht schon». (Archivbild)
Schalkes Fabian Ernst ist zuversichtlich: «Wir sind stark genug, um in Sevilla zu bestehen, ein 1:1 reicht schon». (Archivbild)
Vor den zwei Halbfinal-Rückspielen dürfen noch alle vier Vereine Richtung Holland schielen.

Middlesbrough zu Hause muss gegen Steaua Bukarest ein 0:1 aufholen, der FC Sevilla und Schalke beginnt gar nochmals bei 0:0.

Für die Nordengländer geht es nach dem Out im FA-Cup-Halbfinal gegen West Ham darum, sich auch in der kommenden Saison einen Startplatz im internationalen Geschäft zu sichern. Boro möchte das 25. Cup- Match 2005/06 mit dem Einzug und dem grössten Erfolg in der 130- jährigen Klubgeschichte feiern. «Meine Spieler wissen, wie weh ein Halbfinal-Ausscheiden tut. Sie werden alles geben und wir wissen, dass wir es schaffen werden», sagt Trainer Steve McClaren zuversichtlich.

Boro nicht in Bestbesetzung

Seine Truppe hat allerdings das Handicap zu tragen, dass es nicht in Bestbesetzung im Riverside Stadion antreten kann. Nach dem Spanier Gaizka Mendieta und dem Österreicher Emanuel Pogatetz wird diesmal auch Torhüter Mark Schwarzer fehlen. Der Australier erlitt am Sonntag einen Bruch des Wangenknochens, musste operiert werden und wird durch Brad Jones ersetzt. «Boro will nicht nochmals ausscheiden, wird alles geben», meint Steaua-Stürmer Nicolae Dica, der Goldschütze vom Hinspiel.

Ohne Treffer, aber trotzdem mit Optimismus reiste Schalke nach Andalusien. «Jetzt geht es um alles. Es ist eine Riesen-Gelegenheit für jeden, noch etwas Grosses zu erreichen», meinte Fabian Ernst vor der Abreise in den Süden. «Wir sind stark genug, um in Sevilla zu bestehen, ein 1:1 reicht schon», ist Mittelfeldmann Christian Poulsen überzeugt. Die «Königsblauen» sind in der Liga sechs Runden sieglos.

Statistik gegen die Deutschen

Da Rang drei in der Bundesliga und damit die abermalige Qualifikation für die Champions League in weite Ferne gerückt sind, muss der zweite UEFA-Cup-Sieg nach 1997 her. Die Statistik spricht aber gegen die Deutschen. Denn im Sanchez-Pizjuan-Stadion, wo die heimstarken Gastgeber keines ihrer bisher 26 Europacup-Spiele (19 Siege) verloren haben, hat noch kein deutscher Klub (1. FC Kaiserslautern, Alemannia Aachen und FSV Mainz) ein Europacup-Tor erzielt.

Andererseits ist Spanien für Schalke auch ein guter Boden. 1997 zogen sie mit Erfolgen über Valencia und Teneriffa ins UEFA-Cup- Endspiel gegen Inter Mailand ein, in diesem Jahr schalteten sie Espanyol Barcelona aus. Wie die Gäste (Mladen Krstajic) muss auch Sevilla in der Abwehr (Javi Navarro) einen Gesperrten ersetzen. Dafür ist der Rest ausgeruht, weil am Wochenende das Liga-Heimspiel gegen FC Barcelona einem Unwetter zum Opfer fiel.

(fest/Si)

 
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