Rad/MTB: Tränen der Enttäuschung für Marielle Saner
publiziert: Samstag, 6. Sep 2003 / 17:24 Uhr / aktualisiert: Samstag, 6. Sep 2003 / 17:40 Uhr

Statt mit einer Medaille hat die Downhill-Konkurrenz an der Mountainbike-WM in Lugano für Marielle Saner mit Tränen und einer Enttäuschung geendet. Nach zwei Stürzen musste sich die Solothurnerin mit dem 11. Rang hinter Amélie Thévoz (Sz) begnügen.

Für Marielle Saner endete die Downhill-Konkurrenz mit einer Enttäuschung.
Für Marielle Saner endete die Downhill-Konkurrenz mit einer Enttäuschung.
Auf der 2,34 km langen, technisch sehr schwierigen Abfahrtsstrecke am Monte Tamaro war Marielle Saner die einzige Fahrerin, die gleich zwei Stürze verzeichnete.

Zuerst musste die Grenchenerin zu Boden, weil sie mit dem Vorderrad einen Stein getroffen hatte, deswegen in Vorlage geriet und in der folgenden Steilstufe das Gleichgewicht nicht halten konnte.

Nach diesem ersten Zwischenfall ging es mit Vollgas auf den grossen Sprung zu, aber das (zu) grosse Risiko zahlte sich nicht aus. Ein zweiter Sturz war die Folge. "Ich wäre vorne dabei gewesen. Durch die beiden Zwischenfälle habe ich schätzungsweise 25 Sekunden verloren", ägerte sich Saner, die sich für den Titelkampf im eigenen Land viel vorgenommen hatte.

Ihre Einschätzung ist nicht von der Hand zu weisen. 37 Sekunden betrug ihr Rückstand im Ziel. Beim Gewinn ihres 15. WM-Titel degradierte Anne-Caroline Chausson ihre Gegnerinnen um zwölf und mehr Sekunden. Mit einer Fahrt ohne Sturz hätte es Saner also möglicherweise aufs Podium schaffen können.

Dies hätte etwas Abwechslung gebracht, denn durch Chausson, Sabrina Jonnier und Nolvenn Le Caër wurden gleich alle drei Medaillen von Französinnen beansprucht. Dies hat es in den seit 1990 ausgetragenen Downhill-Titelkämpfen bei den Frauen noch nie gegeben.

Nach dem Rücktritt von Nicolas Vouilloz ging die französische Siegesserie bei den Männern hingegen zu Ende. Erstmals Weltmeister wurde Greg Minnar (SA), wenn auch nur mit dem bescheidenen Vorsprung von 0,92 Sekunden auf Mickaël Pascal (Fr).

Die Schweizer vermochten mit den stärksten Ausländern nicht mitzuhalten. Die beste Klassierung gelang mit dem 15. Rang Claudio Caluori, dessen Saison durch Verletzungen beeinträchtigt gewesen war.

Resultate MTB-WM. Downhill (2,34 km). Elite:

1. Greg Minnar (SA) 4:37,78. 2. Mickaël Pascal (Fr) 0,92. 3. Fabien Barel (Fr) 1,33. 4. Steve Peat (Gb) 2,37. 5. Christopher Kovarik (Au) 4,51. 6. Joel Panozzo (Au) 6,61. 7. David Vazquez (Sp) 7,46. 8. Cédric Gracia (Fr) 8,48. 9. Julien Caméllini (Fr) 10,05. 10. Mick Hannah (USA) 10,20. -- Ferner die Schweizer: 15. Claudio Caluori 15,95. 19. Damiem Mermoud 17,56. 27. René Wildhaber 20,85. 32. Andreas Steffen 23,54. 48. Samuel Zbinden 31,02. 49. Thomas Ryser 31,74. 82. Mario Schurter 1:00,12. -- 97 klassiert.

Junioren: 1. Samuel Hill (Au) 4:39,49. 2. George Atherton (Gb) 11,00. 3. Cyrille Kurtz (Fr) 14,98. 4. Kyl Strait (USA) 18,07. 5. Duncan Riffle (USA) 20,08. 6. Alan Beggin (It) 20,46. -- Ferner: 20. Nick Beer 35,78. 26. Marcel Beer 39,80. 32. Markus Schwab 42,24. 61. Nicolas Fischer 1:23,58. -- 70 klassiert.

Frauen: 1. Anne-Caroline Chausson (Fr) 5:10,23. 2. Sabrina Jonier (Fr) 12,41. 3. Nolvenn Le Caër (Fr) 17,46. 4. Travy Moseley (Gb) 23,08. 5. Fionn Griffiths (Gb) 24,83. 6. Kathy Pruitt (USA) 25,42. -- 10. Amélie Thévoz (Sz) 32,17. 11. Marielle Saner (Sz) 37,34. -- 32 klassiert.

Juniorinnen: 1. Emméline Ragot (Fr) 5:41,07. 2. Scarlett Hagen (Neus) 5,51. 3. Bernardita Pizarro (Chile) 17,96. -- 7 klassiert.

(tr/Si)

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