Rad: Tour de France - Bilanz der Schweizer - Nur Laurent Dufaux überzeugte

publiziert: Sonntag, 27. Jul 2003 / 18:45 Uhr

Fünf Schweizer waren am 5. Juli zur 90. Tour de France gestartet, nur Laurent Dufaux (21.), Steve Zampieri (87.) und Markus Zberg (92.) beendeten die "Grande Boucle". Sven Montgomery und Pierre Bourquenoud gaben krankheitshalber auf.

Laurent Dufaux (Alessio) kann zufrieden sein.
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Das Highlight aus Schweizer Sicht war die 14. Etappe von Saint-Girons nach Loudenvielle, als Laurent Dufaux hinter dem Italiener Gilberto Simoni auf den 2. Platz kam. Der 34-jährige Romand war bei der Fahrt über sechs Pyrenäenpässe der eigentliche Animator und verpasste den Sieg einzig, weil sei Freund aus früheren Festina-Zeiten, Richard Virenque, den Spurt der vier Fahrer umfassenden Spitzengruppe etwas zu früh lanciert hatte.

"Ich hatte zuletzt zwei schwierige Jahre und habe jetzt den Anschluss an die Weltspitze wieder geschafft", erklärte Dufaux. Diese Form gelte es jetzt für die Klassiker im Herbst zu konservieren. "Mein grosses Ziel sind die Olympischen Spiele in Athen", sagte Dufaux. Die Teilnahme wäre eine Krönung seiner Karriere.

Erst am Anfang seiner Laufbahn steht Steve Zampieri. Der 26-jährige Neuenburger steht zwar bereits in seiner fünften Profisaison, startete aber heuer zum ersten Mal bei der Tour de France. "Mir fehlt vor allem noch das Selbstvertrauen, ansonsten wäre vielleicht mehr möglich gewesen", sagte Zampieri, der in Loudenvielle immerhin auf den 8. Platz kam. Er hatte im Frühjahr bereits den Giro d´Italia bestritten hatte.

Nicht zufrieden zeigte sich Markus Zberg, der den 7. Rang in der 16. Etappe als bestes Ergebnis vorzuweisen hat. "Ich habe noch immer sehr gute Beine, aber leider erwischte ich nie die richtige Gruppe", so der 29-jährige Urner. Jetzt möchte er sich jetzt auf die Rennen im September sowie die Weltmeisterschaften im Oktober in Hamilton (Ka) konzentrieren.

Sven Montgomery trat nicht mehr zur 8. Etappe an, und Pierre Bourquenoud gab im Verlauf dieses Teilstücks auf. Der 27-jährige Berner, der sich endlich von seinem schweren Sturz vor zwei Jahren sowie einer rätselhaften Krankheit im Vorjahr genesen schien, wurde wie sechs seiner Teamkollegen von einem bisher nicht erklärbaren Virus befallen. Bourquenoud, vor sieben Jahren als schon 27-Jähriger Profi geworden, war ebenfalls krank geworden.

(fest/Si)

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