Rapper Stress und Robert Huber erhalten Fischhof-Preis

publiziert: Dienstag, 25. Aug 2009 / 15:10 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 16. Jul 2014 / 22:55 Uhr

Zürich - Der Fischhof-Preis 2009 geht an den Musiker Stress und an Robert Huber, Präsident der Radgenossenschaft der Landstrasse. Der Preis ist mit 50'000 Franken dotiert. Verliehen wird er von der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus und der Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz.

Stress kämpfe mit deutlichen Worten für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben aller Menschen im Land.
Stress kämpfe mit deutlichen Worten für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben aller Menschen im Land.
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Die Preis-Verleihung findet am 29. Oktober im Kongresshaus Zürich statt, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung von Stiftung und Gesellschaft heisst.

Mit Stress und Huber würden Persönlichkeiten geehrt, die sich auf sehr verschiedene Weise für die Rechte von Minderheiten eingesetzt hätten.

Huber habe sich ein Leben lang mit voller Kraft eingesetzt für Rechte und Kultur der in der Schweiz lebenden Fahrenden, heisst es weiter. Mit ihm hätten die Jenischen und Fahrenden einen geachteten Sprecher des Fahrenden Volkes. Huber war einst ein in der Schweiz verfolgtes und versorgtes «Kind der Landstrasse».

Der Musiker Stress kämpfe mit deutlichen Worten für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben aller Menschen in unserem Land. Stress - mit bürgerlichem Namen Andres Andrekson - kam als 12-Jähriger in die Schweiz.

(fest/sda)

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Gratulation
Den beiden Preisträgern gratuliere ich von Herzen, aber zum Schreiben bewegt mich die Vergabe an den Vertreter der Jenischen.
Die ethnische Minderheit der Jenischen (ob fahrend oder in Wohnungen lebend) in der Schweiz sind der Anerkennung mit der Ehrung von Robert Huber wieder ein Stücklein näher gekommen. Es ist eine Ehrung aller Jenischen. Diese schweizerische Minderheit, in allen dialektalen Färbungen sprechend, in den hintersten Bergkrachen oder den grossen Zentren (Zürich und Bern) wohnend, ist ethnisch verfolgt worden. Das ist die korrekte Bezeichnung für den Kinderraub, die erzwungenen Adoptionen, die Sterilisationen von jungen Müttern. Aber die Überlebenskraft der Jenischen ist gross. Ihr Familiensinn, die Musik, ihre Widerstandskraft auch in schlechten Umständen noch zu überleben und sogar dann und wann aufzuleben, macht sie stark. Ihre eigene, wieder entdeckte Sprache, ihre z.T. sehr originellen Organisationen sind Gaben, mit denen sie zur Vielfalt und zum menschlichen Reichtum in unserem Land sehr, sehr viel beitragen.. Ich freue mich.

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