Rayonverbote gegen vier FCZ-Fans bestätigt

publiziert: Mittwoch, 21. Mai 2008 / 09:43 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 21. Mai 2008 / 19:31 Uhr

Aarau - Der Aargauer Regierungsrat hat die Rayonverbote gegen vier als gewaltbereit eingeschätzte FCZ-Fussballfans weitgehend bestätigt. Die Kantonspolizei hatte die Rayonverbote für das Aarauer Fussballstadion Brügglifeld verhängt.

Der Aargauer Regierungsrat hat die Rayonverbote gegen vier gewaltbereite FCZ-Fussballfans bestätigt.
Der Aargauer Regierungsrat hat die Rayonverbote gegen vier gewaltbereite FCZ-Fussballfans bestätigt.
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Die bestätigten Rayonverbote galten für die Saison 2007/08, wie die Staatskanzlei Aargau mitteilte. Drei der vier Fans war der Aufenthalt in einem definierten Rayon um das Stadion jeweils eine Stunde vor und bis zwei Stunden nach den Spielen des FC Aarau untersagt worden.

Gegen einen Fan verkürzte die Regierung im Beschwerdeverfahren die Dauer der polizeilichen Wegweisung indes auf einen Monat. Die Polizei war auf die Fans aufmerksam geworden, weil sie beim Spiel zwischen dem FC Aarau und dem FC Zürich am 1. September 2007 von ausserhalb einen Stadionzaun bestiegen hatten.

Abklärungen ergaben laut Staatskanzlei, dass sie aufgrund früherer Vorfälle teilweise bereits mit Stadionverboten belegt waren. Nach Angaben der Anwältin der vier FCZ-Fans hielt der Regierungsrat in den Entscheiden fest, dass sich die Fans vor dem Stadion Brügglifeld nicht gewalttätig verhalten hatten.

Ermittlungen gegen 14 Fussballfans

Das Bezirksamt Aarau ermittelt insgesamt gegen 14 Anhänger des FCZ im Alter zwischen 17 und 23 Jahren. Sechs Fans waren Anfang Januar vorübergehend in Untersuchungshaft gesessen. Vier mutmassliche Täter wohnen im Kanton Aargau, die übrigen im Kanton Zürich.

Den 14 Fussballfans wirft das Bezirksamt Aarau vor, am 12. November 2007 einen 26-jährigen Fan des Grasshoper-Clubs (GC) im Raum Aarau aus seiner Wohnung verschleppt zu haben. Anlass zur Verschleppung war laut Bezirksamt offenbar der Diebstahl einer Clubfahne gewesen.

(fest/sda)

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