Rege Beteiligung bei Wahlen im Irak

publiziert: Samstag, 31. Jan 2009 / 13:21 Uhr / aktualisiert: Samstag, 31. Jan 2009 / 14:28 Uhr

Bagdad - Begleitet von strengen Sicherheitsvorkehrungen haben im Irak Provinzwahlen begonnen. Regierungschef Nuri al-Maliki gehörte in der abgeschirmten sogenannten Grünen Zone von Bagdad zu den ersten Wählern.

Die Wahlen gelten als Test für die Stabilität des Iraks.
Die Wahlen gelten als Test für die Stabilität des Iraks.
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Es sind die ersten Wahlen seit 2005. Gemäss Al-Maliki zeichnete sich eine rege Beteiligung ab. Darauf deuteten alle ihm vorliegenden Informationen hin, sagte er in Bagdad wenige Stunden nach Öffnung der Wahllokale.

Al-Maliki forderte die Bürger dazu auf, weiter zahlreich an die Urnen zu gehen. Die Vorbereitung des Urnengangs sei schwierig gewesen, dennoch sei es der Wahlkommission gelungen, alle Betrugsversuche zu verhindern, sagte der Regierungschef.

Um das Risiko von Terroranschlägen zu minimieren, verhängte die Polizei in den Städten Fahrverbote und kontrollierte die Wähler vor den Wahllokalen.

Wahl-Mitarbeiter verhaftet

In den ersten Stunden nach der Öffnung der Wahllokale blieb es friedlich. Nur in der Heimatstadt des früheren Diktators Saddam Hussein, Tikrit, wurden fünf Lärm-Granaten auf Wahllokale abgefeuert. Zunächst war von Mörsergranaten die Rede gewesen.

In Tikrit sei zudem ein Mitarbeiter der Wahlkommission festgenommen worden, nachdem man in seinem Haus sechs leere Wahlurnen entdeckt habe.

Die rund 6500 Wahllokale sollten um 17.00 Uhr Ortszeit (15.00 Uhr MEZ) schliessen. Knapp 15 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, über die Besetzung von 14 der 18 Regionalparlamente zu entscheiden. Mehr als 14 400 Kandidaten stellten sich zur Wahl.

Kein Urnengang in Kirkuk

In Kirkuk, wo ein Konflikt zwischen Kurden, Arabern und Turkmenen schwelt, und in den drei Kurdenprovinzen im Norden werden die Räte noch nicht neu besetzt. Die Wahlergebnisse sollen am Mittwoch bekanntgeben werden.

Die Provinzwahlen gelten als wichtiger Stimmungstest für Regierungschef Nuri el Maliki - und als Test für die Stabilität des Landes.

(ht/sda)

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