Rekord-Klickraten für Spion-Artikel
publiziert: Sonntag, 16. Mrz 2003 / 19:16 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 16. Mrz 2003 / 22:27 Uhr

London - Die britische Zeitung The Observer erzielte letzte Woche Rekord-Klickraten auf einen Artikel über die Ausspionierungs-Praktiken der USA von UNO Sicherheitsrats Mitglieder.

Premier Minister von Guinea: Auch Lamine Sidimé (r) wurde abgehört.
Premier Minister von Guinea: Auch Lamine Sidimé (r) wurde abgehört.
Weiterführende Links zur Meldung:

www.observer.co.uk
Observer-Erklärungen zu den textlichen Anpassungen der verwendeten Zitate.
www.observer.co.uk/readerseditor

Die Webseite von The Observer hatte am 2. März einen Artikel zu den Aktivitäten des CIA im UNO-Hauptquartier in New York berichtet. Der Artikel basierte auf ein Memo eines amerikanischen Abgeordneten der UNO Nachrichten Agentur (NSA).

Das Memo enthielt den ausdrücklichen Befehl, UNO-Abgeordnete aus Angola, Bulgarien, Kamerun, Chile, Guinea und Pakistan abzuhören.

Der Artikel erzielte am ersten Tag knapp eine Million Impressions, am zweiten Tag waren es 800 000. Bis heute hat der Artikel über 10 Mio Klicks generiert. Ein weltweiter Rekord der Online Nachrichtenwelt seit den Ereignissen des 11. Septembers. Die Geschichte wurde überall auf der Welt gelesen und schon Stunden nach der Veröffentlichung in unzähligen Foren kommentiert und diskutiert.

"Dies zeigt wie schnell die Wirkung von Online Nachrichten Seiten ist", meinte der Redakteur der Observer Website.

Schon eine Stunde nach der Veröffentlichung hatte die amerikanische Zeitung Druge Report die Observer Story aufgegriffen und sie als Diffamierung der amerikanischen Regierung hingestellt. Der Drudge Report wurde dafür berühmt, als erste über die Lewinsky Affäre zu berichten.

Drudge wies in seinem Artikel darauf hin, dass im Observer eine englische Schreibweise bei Zitaten aus dem Memo benutzt wurde. Dies wurde von der Zeitung fälschlicherweise als Beweis aufgeführt, dass der Observer eine unsichere Quelle benutzte. Tatsächlich war es aber so, dass die englische Zeitung die Schreibweise der Memo-Zitate nur angepasst hatte.

(bsk/news.ch)

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