Rekordtief bei den Asylgesuchen

publiziert: Dienstag, 15. Feb 2005 / 17:35 Uhr

Bern - Die Zahl der neu eingereichten Asylgesuche ist im Januar 2005 auf 771 gesunken. Seit April 1988 wurden in der Schweiz innerhalb eines Monats nie mehr so wenig neue Gesuche registriert.

Weniger Konflikte bringen weniger Asylsuchende.
Weniger Konflikte bringen weniger Asylsuchende.
Im Januar 2005 wurden 45 Gesuche weniger eingereicht als im Dezember 2004 und 837 oder 52,1 Prozent weniger als im Januar 2004. Dies teilte das Bundesamt für Migration (BFM) mit.

Für den steten Rückgang der Asylgesuche gibt es laut BFM-Sprecherin Brigitte Hauser zwei Hauptgründe. Einer davon sei die konsequente Umsetzung des Asylgesetzes. Der zweite Grund bestehe darin, dass im Moment kein Konflikt wie der Kosovo- oder der Irak-Krieg vorhanden sei.

2045 mal erfolglose Asylgesuche

Den 771 neuen Gesuchen stehen 2929 Abgänge gegenüber. Darin eingeschlossen sind 2045 Asylsuchende mit einem Nichteintretensentscheid aus der Zeit vor dem 1. April 2004, dessen Übergangsfrist Ende Jahr ablief.

Diese 2045 Personen mussten die Schweiz Ende Jahr verlassen. Wie viele dies taten und wie viele untergetaucht sind, weiss man beim BFM nicht, wie Hauser auf Anfrage sagte.

Der Bestand der Asylsuchenden im Verfahrens- oder Vollzugsprozess sowie jener der vorläufig Aufgenommenen betrug Ende Januar 2005 52 684 Personen. Das sind 11 897 Personen oder 18,4 Prozent weniger als im Januar 2004.

Im Januar 2005 liegt Serbien und Montenegro mit 90 neuen Asylgesuchen an erster Stelle der Herkunftsländer vor der Türkei mit 50 neuen Gesuchen. Auf dem dritten Platz folgt Bulgarien mit 45 neuen Gesuchen.

In den ersten 31 Tagen des neuen Jahres wurden 1131 Asylgesuche erstinstanzlich entschieden. Das sind 82 weniger als im Vormonat. Die Zahl der erstinstanzlichen Pendenzen ist weiter stark gesunken und belief sich auf 5996. Im Vergleich zum Januar 2004 verringerte sich diese Zahl um 4383 Pendenzen oder 42,2 Prozent.

(rr/sda)

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