Rekruten 'machen weiter'

publiziert: Mittwoch, 6. Jul 2005 / 20:17 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 7. Jul 2005 / 08:50 Uhr

Bern - Immer weniger Rekruten müssen zum Weitermachen gezwungen werden. Im vergangenen Jahr waren es im Rahmen der Armee XXI noch 5 Prozent der vorgeschlagenen Aspiranten.

Nur 5 Prozent der Rekruten mussten 2004 zum Weitermachen gezwungen werden.
Nur 5 Prozent der Rekruten mussten 2004 zum Weitermachen gezwungen werden.
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In der Armee 95 lag der Mittelwert noch bei 11 Prozent.

"Die Zahl der Rekruten, die zum Weitermachen gezwungen werden, hat sich mehr als halbiert", sagte Christoph Scherer, stellvertretender Chef Ausbildung der Armee, zu einem Bericht der "Neuen Luzerner Zeitung".

Nur 5 Prozent der Rekruten mussten 2004 zum Weitermachen gezwungen werden. In der Armee 95 hatten die Vorgesetzten noch 11 Prozent dazu verknurren müssen. Von den 20 588 Rekruten wurden letztes Jahr 3335 Soldaten für die Unteroffizierschule vorgeschlagen. Trotz der Armeereform XXI sind diese Zahlen konstant geblieben.

Ausbildung attraktiver

Für Scherer hat die militärische Ausbildung auf Grund der Armeereform XXI an Attraktivität gewonnen. Module wie Konfliktmanagement oder Teamfähigkeit seien für die Privatwirtschaft attraktiv. Positiv auf die Akzeptanz wirke sich zudem die Zertifizierung der Lehrgänge aus.

In der Besoldung sieht der stellvertretende Chef Ausbildung einen weiteren Grund für die positiven Werte. So verdient ein Unteroffizier rund 3500 Franken. Abzüge wie Kost und Logis entfallen. In wirtschaftlich schwieriegen Zeiten sei dies ein attraktiver Lohn für Junge.

(bert/sda)

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