Rice droht Teheran mit weiteren «Strafmassnahmen»

publiziert: Montag, 21. Jul 2008 / 12:58 Uhr / aktualisiert: Montag, 21. Jul 2008 / 18:41 Uhr

Shannon - US-Aussenministerin Condoleezza Rice forderte vom Iran eine klare Antwort auf das jüngste Anreizpaket des Westens innerhalb der nächsten zwei Wochen. Falls der Iran bis dahin keine ernsthafte Antwort gebe, müsste er mit weiteren Sanktionen rechnen.

US-Aussenministerin Condoleezza Rice geht die Geduld aus.
US-Aussenministerin Condoleezza Rice geht die Geduld aus.
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Die iranischen Vertreter hätten bisher nur Small Talk betrieben. Die Islamische Republik setze weiter auf Hinhaltetaktik. Das mit Spannung erwartete Gespräch in Genf war am Samstag trotz der erstmaligen Teilnahme eines hochrangigen US-Diplomaten ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen.

Solange sich der Iran in der zentralen Frage der Urananreicherung nicht bewege, sei eine Teilnahme von US-Vertretern an künftigen Gesprächen nicht geplant, sagte Rice. Die Anwesenheit von Staatssekretär William Burns habe die ernsthaften US-Absichten unterstrichen.

«Ich denke, wir haben genug getan», sagte die Ministerin. Der UNO-Sicherheitsrat müsse nun über das weitere Vorgehen beraten. Die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland hatten dem Iran am Wochenende eine Frist von zwei Wochen gesetzt, um auf die Vorschläge zur Aussetzung des umstrittenen iranischen Atomprogramms zu reagieren.

Nach dem Motto «freeze for freeze»

Die Vorschläge sehen nach dem Motto «freeze for freeze» vor, dass die Iraner ihre Urananreicherung einfrieren und die Sechs keine weiteren UNO-Sanktionen gegen Teheran beschliessen. In diesem Fall wird Teheran Unterstützung auf den Gebieten Handel, Finanzen, Landwirtschaft und Spitzentechnologie zugesagt.

Der Iran hatte sich am Wochenende nicht zur Forderung geäussert, seine umstrittene Urananreicherung aufzugeben.

(tri/sda)

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