Rice sichert Türkei effektives Vorgehen zu
publiziert: Freitag, 2. Nov 2007 / 08:28 Uhr / aktualisiert: Freitag, 2. Nov 2007 / 18:51 Uhr

Ankara - In Istanbul hat die zweite internationale Konferenz zum Irak begonnen. Der Konflikt zwischen der Türkei und der PKK drängte die Diskussion über die Lage im Irak selbst jedoch in den Hintergrund.

Condoleezza Rice zeigte sich besorgt über die Lage im Norden Iraks.
Condoleezza Rice zeigte sich besorgt über die Lage im Norden Iraks.
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US-Aussenministerin Condoleezza Rice, die am Morgen in Ankara den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan und Aussenminister Ali Babacan getroffen hatte, sagte der Türkei im Kampf gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK im Nordirak mehr Unterstützung zu.

«Wir haben einen gemeinsamen Feind, und wir brauchen eine gemeinsame Vorgehensweise», sagte Rice. Sie bekräftigte, dass die USA die PKK als Terror-Organisation betrachteten.

Erdogan äusserte die Hoffnung, eine Grossoffensive in den autonomen Kurdengebieten des Nachbarlandes vermeiden zu können. Er verlangt vom Irak und den USA jedoch ein entschlossenes Vorgehen gegen die rund 3000 PKK-Rebellen.

Stabilität im Irak zu beachten

Die Details eines «wirksamen Planes» sollten am Montag bei einem Treffen Erdogans mit Bush besprochen werden, sagte Rice. Die Geheimdienste hätten ihre Zusammenarbeit bereits verstärkt.

Bei jedem Vorgehen müsse aber auch die Stabilität im Irak beachtet werden. Rice und Babacan äusserten sich auf Nachfragen nicht zu konkreten Einsatzplänen.

Zum Auftakt der zweitägigen Irakkonferenz in Istanbul bekräftigte Babacan die Entschlossenheit seiner Regierung zum Vorgehen gegen PKK-Rebellen im Nordirak. Die Türkei hat an der Grenze rund 100'000 Soldaten zusammengezogen, die Angriffe von PKK-Kämpfern abwehren und notfalls in das Land einmarschieren sollen.

(smw/sda)

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