Roms Innenstadt in Belagerungs-Zustand

publiziert: Freitag, 4. Jun 2004 / 11:44 Uhr / aktualisiert: Freitag, 4. Jun 2004 / 14:04 Uhr

Rom - In Rom belagern seit dem frühen Morgen tausende von Soldaten und Polizisten die Innenstadt. Grund für die massiven Sicherheitsmassnahmen ist der Besuch von US-Präsident George W. Bush.

Die Demo-Organisatoren appellierten für einen friedlichen Verlauf.
Die Demo-Organisatoren appellierten für einen friedlichen Verlauf.
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Alle wichtigen Monumente, die U-Bahn-Zugänge und die Sitze wichtiger Institutionen werden bewacht. Über 10 000 Sicherheitskräfte wurden zum Schutz von Bushs zweitägigem Besuch in der italienischen Hauptstadt eingesetzt.

Schärfste Sicherheitsvorkehrungen wurden auf dem römischen Flughafen Fiumicino sowie auf dem Zentralbahnhof Termini ergriffen. Dort trafen bereits tausende von Globalisierungsgegnern aus ganz Italien ein.

Sie wollen sich an Demonstrationen gegen die Irak-Politik Bushs und der italienischen Regierung beteiligen.

Sit-Ins und Anti-USA-Demos

Pazifistengruppen organisierten am Freitagvormittag mehrere Sit-Ins und Anti-USA-Veranstaltungen. No War, No Bush, hiess es auf einigen Spruchbänder, die Globalisierungskritiker ausrollten.

Fieberhaft warten die Kriegsgegner auf die um 16 Uhr geplante Friedensdemonstration, die durch die Innenstadt ziehen wird.

Provokateure fernhalten

Wiederholt appellierten die Oppositionspolitiker für einen friedlichen Verlauf der Grosskundgebung. Die Veranstalter der Pazifistendemo organisierten Sicherheitsdienste, um Provokateure von der Kundgebung fern zu halten, die Unruhen stiften könnten.

Bush war gestern Nacht in Rom eingetroffen. Im Laufe des Tages will er unter anderem den italienischen Präsidenten Carlo Azeglio Ciampi und Papst Johannes Paul II. treffen. Am Abend wird er vom italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi zu einem Abendessen empfangen.

(bsk/sda)

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