Rotterdamer Konferenz mit Doppelsitz

publiziert: Freitag, 24. Sep 2004 / 17:44 Uhr / aktualisiert: Freitag, 24. Sep 2004 / 18:18 Uhr

Genf - Das ständige Sekretariat der Rotterdamer Konvention wird seinen Doppelsitz in Genf und Rom haben. Das beschlossen die 76 Vertragsstaaten in Genf an der ersten Konferenz der Konvention, die den Handel mit Chemikalien regelt.

Dieser Entscheid ist für die Konvention sehr positiv, sagte Philippe Roch.
Dieser Entscheid ist für die Konvention sehr positiv, sagte Philippe Roch.
Dieser Entscheid ist für die Konvention sehr positiv, sagte Philippe Roch, Buwal-Direktor und Vorsitzender der fünftägigen Vertragsparteienkonferenz, die nun zu Ende ging. Denn er ermögliche die Zusammenarbeit mit den anderen in Genf ansässigen Konventionen und internationalen Organisationen.

Das Sekretariat der Basler Konvention (Ausfuhr gefährlicher Abfälle) und das interimistische Sekretariat der Stockholmer Konvention über persistente organische Schadstoffe (POPs) befinden sich ebenfalls in Genf.

Gefährliche Chemikalien

Gemäss der Rotterdamer Konvention dürfen gewisse gefährliche Chemikalien nur exportiert werden, wenn das Importland über mögliche Gefahren dieser Substanzen informiert wurde und seine Zustimmung in Kenntnis der Sachlage gegeben hat (Prior Informed Consent).

Im Laufe der Vertragsparteienkonferenz wurde die PIC-Liste mit 14 weiteren Substanzen ergänzt. Neu umfasst sie 30 Pestizide und 11 Chemikalien. Darunter sind das Insektizid DDT, einige Asbestarten und hochtoxische Quecksilberverbindungen.

Nach Schätzungen der UNO erleiden in Entwicklungsländern bis zu fünf Millionen Menschen pro Jahr Vergiftungen durch veraltete Pestizide und andere Chemikalien. Insgesamt gibt es 70 000 Chemikalien auf dem Weltmarkt und jedes Jahr kommen 1500 neue dazu.

(bert/sda)

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